Die schwedische Polizeigewerkschaft hat die Polizeibehörde dafür kritisiert, dass sie die Unterbrechung der Hintergrundüberprüfungen für Mitarbeiter nach mehr als sieben Monaten nicht behoben hat. Beamte warnen, dass Kriminelle und ausländische Mächte nun ungehindert in die Behörde eindringen können. Die Sicherheitsabteilung schlägt Alarm wegen der schweren Risiken.
Hintergrundüberprüfungen für Polizeimitarbeiter sind in der schwedischen Polizeibehörde seit über sieben Monaten eingestellt. Das bedeutet, dass Beamte keine internen Register zur Überprüfung der Zuverlässigkeit des Personals nutzen können und stattdessen aufgefordert werden, über Google zu suchen. Die Polizeigewerkschaft Polisförbundet reagiert scharf auf die Situation.
«Das ist inakzeptabel und unvernünftig,» sagt Katharina von Sydow, Vorsitzende von Polisförbundet. Sie betont, dass die Behörde trotz der langen Dauer des Problems nichts unternommen hat.
Die Sicherheitsabteilung der Polizei warnt vor akuten Risiken. Ohne ordnungsgemäße Überprüfungen steht die Tür für unbefugte Personen offen, um in die Organisation einzudringen.
«Wenn man zu einem kriminellen Netzwerk oder einer ausländischen Macht gehört, hat man freien Zugang zur Polizeibehörde,» sagt Robert Falk aus der Polizeiregion Väst. Er hebt hervor, wie der Mangel an Überprüfungen Schwachstellen schafft, die von kriminellen Netzwerken oder ausländischen Akteuren ausgenutzt werden könnten.
Das Problem entstand plötzlich und ist trotz wiederholter Forderungen der Gewerkschaft ungeklärt geblieben. Die Polizeibehörde hat in den verfügbaren Quellen nicht kommentiert, aber die Alarme sowohl von der Gewerkschaft als auch vom Sicherheitsdienst unterstreichen die Schwere der Lage. Dies betrifft die Glaubwürdigkeit und operative Sicherheit der gesamten Behörde in Schweden.