Der indische Großmeister R. Praggnanandhaa sprach über seine Erfahrungen beim Norway Chess 2026 und betonte die hohen Anforderungen des Spitzensports sowie die Notwendigkeit von Pausen, um einem Burnout vorzubeugen.
Der 20-jährige R. Praggnanandhaa blickte auf seine Anfänge im Schach zurück, in deren Verlauf er bereits mit zehn Jahren den Titel eines Internationalen Meisters erlangte. Er wies auf den intensiven Zeitplan hin, der ihn im vergangenen Jahr innerhalb von drei Monaten in sieben Länder führte. Der Spieler aus Chennai erklärte, er plane, einige Veranstaltungen wie den Esports World Cup auszulassen, um der Erholung Vorrang einzuräumen. Zum Turnierformat äußerte Praggnanandhaa, dass das starke Teilnehmerfeld eine konstante Leistung gegen alle Gegner erfordere. Er fügte hinzu, dass er das Spiel liebe und versuche, in jeder Partie sein Bestes zu geben. Er erwähnte zudem, dass er sich aufgrund der sich wiederholenden Routinen bei verschiedenen Turnieren manchmal ausgebrannt fühle. Zu persönlichen Angelegenheiten sagte Praggnanandhaa, dass er aufgrund seines Fokus auf das Schach keine Freunde aus der Schul- oder Studienzeit habe. Er merkte an, dass seine Schwester, R. Vaishali, ihm geholfen habe, die Enttäuschung nach dem Kandidatenturnier zu bewältigen. Er nutzt Schachcomputer zur Vorbereitung, verlässt sich jedoch nicht auf fortgeschrittene KI-Tools.