Das Präsidialamt hat die Anschuldigungen des ehemaligen Gouverneurs von Anambra, Peter Obi, zurückgewiesen, wonach die Bundesregierung ihn gezielt ins Visier nehme. Der Sonderberater Bayo Onanuga bezeichnete die Behauptungen als unbegründet.
Bayo Onanuga, Sonderberater für Information und Strategie von Präsident Bola Tinubu, äußerte sich dazu am Mittwoch in einem Tweet. Er bezog sich dabei auf Obis Kommentare zu einem Fahrzeugvorfall am Flughafen und auf dessen Äußerungen bezüglich politischer Verfolgung. Onanuga erklärte, die Behauptungen seien haltlos, und warf Obi Übertreibung vor. Er sagte, Obis eigener Schilderung nach sei der Vorfall die Folge eines Verstoßes gegen Parkvorschriften gewesen. Der Berater des Präsidenten wies zudem Obis Aussagen zurück, er könne möglicherweise die Wahl im Januar 2027 nicht erleben und Menschen würden davon abgehalten, ihn zu Veranstaltungen einzuladen. Onanuga bezeichnete dies als ein erfundenes Narrativ. Onanuga verwies zudem auf Obis maßgebliche Beteiligung an der Fidelity Bank Plc. Er betonte, dass die Bank unter den aktuellen Wirtschaftsreformen weiterhin floriere und die Regierung das Institut nicht ins Visier nehme.