Professor Chris Riggs, ein internationaler Verfechter des Pferdewohls, erhielt am 5. März den 2026 Sir Colin Spedding Award beim National Equine Forum in London. Die Auszeichnung würdigt seine Bemühungen zur Förderung der Pferdeheilkunde in China und Asien. Er hielt auch den Gedenkvortrag über Fortschritte im Pferdewohl der Region.
Am 5. März 2026 ehrte das National Equine Forum (NEF) in London Professor Chris Riggs mit dem Sir Colin Spedding Award, benannt nach dem Gründungsvorsitzenden des Forums. Dieser jährliche Preis geht an einen „unbesungenen Helden“ des Pferdewohls. Riggs ist Direktor der Equine Welfare Research Foundation und Chefberater für die veterinärmedizinische Zusammenarbeit auf dem chinesischen Festland beim Hong Kong Jockey Club (HKJC). Ein Sprecher des NEF beschrieb Riggs als „Kraft der Natur“, die unermüdlich daran gearbeitet hat, die veterinärmedizinische Ausbildung und klinischen Standards in China und ganz Asien zu verbessern. Seine Beiträge umfassen Stipendien, Advocacy und die Gründung der Equine Welfare Research Foundation, die die globale Pferdeversorgung gestärkt hat. Riggs ist seit über 20 Jahren beim HKJC, wo er die Schaffung einer Stiftung leitete, die Forschung zum Pferdewohl finanziert, insbesondere für Vollblut-Rennpferde. Er leitet diese Initiative weiterhin. Während der Veranstaltung hielt Riggs den Gedenkvortrag mit dem Titel „Das Pferd in China“, in dem er sich ändernde Werte, Fortschritte in der Pferdeheilkunde und Herausforderungen wie Einschränkungen der praktischen Ausbildung, Zugang zu Medikamenten und die Wahrnehmung von Veterinärberufen diskutierte. Der Vortrag fand in Form eines Interviews mit Naomi Mellor, CEO der Thoroughbred Breeders’ Association, statt. Der Sprecher hob Riggs’ Optimismus hervor, dass eine wachsende Gruppe junger Veterinärabsolventen und internationale Kooperationen zu nachhaltigen Verbesserungen führen. Er betonte, dass bessere klinische Ausbildung und Behandlungsressourcen die Standards des Pferdewohls heben würden, während sie den Reitsport und die Pferdekultur in China fördern. Riggs äußerte sich „geehrt, demütig und erfreut“, die Auszeichnung zu erhalten. Er lobte das Engagement des HKJC für hochwertigen Reitsport und Wohlergehen und erklärte, die Anerkennung solle mit dem Club geteilt werden. Amanda Bond, Leiterin der Reitangelegenheiten beim HKJC, pries Riggs für seine unerschütterliche Mission, qualitativ hochwertige Pferdebetreuung in China zu gewährleisten. Sie wies auf Herausforderungen in der rasant wachsenden Reitindustrie hin, wie den Mangel an erfahrenen Tierärzten, und betonte sein Lobbying für bessere Ausbildung, Verbesserungen der beruflichen Weiterbildung und persönliche Betreuung von Dutzenden chinesischer Tierärzte. Bond bekräftigte, dass Riggs leidenschaftlich für das Pferdewohl eintritt und ein idealer Preisträger ist.