Präsident Cyril Ramaphosa hat einen Arbeitsbesuch in Mosambik begonnen, um an der 4. Südafrika-Mosambik-Binationalen Kommission teilzunehmen. Die zweitägige Reise vom 2. bis 3. Dezember 2025 konzentriert sich auf die Stärkung strategischer Beziehungen zwischen den Nachbarländern. Ramaphosa wird während des Besuchs auch ein Schlüssel-Infrastrukturprojekt starten.
Der Besuch unterstreicht die tiefen historischen Bindungen zwischen Südafrika und Mosambik, die durch gemeinsame Kämpfe gegen Kolonialismus und Apartheid geschmiedet wurden. Pretoria und Maputo pflegen starke strategische und brüderliche Beziehungen, auf denen dieses Engagement aufbauen soll.
Auf Einladung des mosambikanischen Präsidenten Daniel Francisco Chapo umfasst Ramaphosas Programm die Teilnahme an den Sitzungen der binationalen Kommission. Diese Gespräche sollen den Handel stärken und regionale Herausforderungen angehen. Der Minister für Internationale Beziehungen und Kooperation, Ronald Lamola, hob die Bedeutung der Partnerschaft hervor und wies darauf hin, dass Mosambik Südafrikas größter Handelspartner in Afrika und weltweit der Vierte ist.
„Mosambik ist Südafrikas größter Handelspartner auf dem afrikanischen Kontinent und global der Vierte“, sagte Lamola. „Sie verstehen also, dass dies eines der strategischsten Länder für uns ist, auch im Hinblick auf regionale Integration, grenzüberschreitende Kriminalität und regionale Sicherheit. Es ist eine strategische Plattform, von der wir uns gute bilaterale Beziehungen erhoffen.“
Am Mittwoch wird Ramaphosa am offiziellen Start des Sasol-Hydrocarbons-Processing-Integrated-Infrastructure-Projekts in Inhassoro teilnehmen, um die wirtschaftliche Kooperation zu fördern. Die Kommission bietet eine Plattform für anhaltende Zusammenarbeit zur Stabilität und Integration in der Region.