Das indonesische Herrendoppel Raymond Indra/Nikolaus Joaquin sicherte sich den Titel bei den BWF World Tour Super 500 Australian Open 2025, indem es im Finale die Seniors Fajar Alfian/Muhammad Shohibul Fikri besiegte. Der dramatische Sieg endete mit 22-20, 10-21, 21-18 und markierte ihren ersten Super-500-Titel. Trotz des Vizetitelts äußerten Fajar/Fikri Stolz auf den schnellen Fortschritt ihrer Juniors.
Das Herrendoppel-Finale der Australian Open 2025 war ein erbitterter Kampf im Quaycentre, Olympic Boulevard, Australien, am Sonntag. Das indonesische junge Doppel Raymond Indra/Nikolaus Joaquin lieferte im gesamten Turnier eine beeindruckende Leistung und besiegte mehrere gesetzte Paare in den frühen Runden. Im Titelkampf überwand es das Fünftgesetzte Fajar Alfian/Muhammad Shohibul Fikri, Seniors des PBSI-Nationaltrainingszentrums, in einem knappen Dreiersatz.
Die Endstand 22-20, 10-21, 21-18 unterstrich die Intensität. Raymond sagte: „Lob sei Gott, das beweist, dass wir auf höchstem Niveau mithalten können.“ Er betonte, dass der Titel nicht das Ende, sondern der Start einer langen Reise sei, mit dem Ziel konsistenter Erfolge. Joaquin ergänzte: „Wir kennen die besonderen Zutaten des anderen aus langem gemeinsamen Training. Heute haben wir uns wirklich auf die Strategie konzentriert.“
Aus Sicht von Fajar/Fikri hatte die Niederlage dennoch Bedeutung. Fajar sagte: „Das Ergebnis war nicht wie erwartet, wir sind wieder Vizemeister. Enttäuschend, aber wir müssen dankbar sein, besonders angesichts der Leistung unserer Juniors.“ Er lobte den bemerkenswerten Fortschritt von Raymond/Joaquin: Start ins Jahr im National Circuit, dann Sieg bei International Challenge, Super 100, Vizemeister bei Korea Masters und nun Super-500-Sieger.
Fikri bemerkte: „Wir sind stolz auf unsere Juniors. Solch ein Spiel gibt Hoffnung für die Zukunft des indonesischen Herrendoppels.“ Er erinnerte sie jedoch an größere Herausforderungen. Dieser Sieg symbolisiert die Regeneration im indonesischen Herrendoppel, mit Raymond/Joaquin als Schlüsselasset für das PBSI-Nationaltrainingszentrum.