Registraduría und Procuraduría fordern Vertrauen in Wahlergebnisse

Das Nationalregister und das Büro des Generalstaatsanwalts haben die Bürger aufgefordert, den Wahlprozessen zu vertrauen und aktiv teilzunehmen, um die Demokratie zu stärken. Bei einer Veranstaltung mit Wirtschaftsführern betonten sie Transparenz und bürgerliche Aufsicht im Hinblick auf die Wahlen 2026. Sie warnten vor hohen Abstinenzraten und dem Risiko von Gewalt an den Wahlurnen.

Beim Nationalen Kongress der Einzelhandels-Treibstoffverteiler sprachen Generalstaatsanwalt Gregorio Eljach Pacheco und Nationaler Registrar Hernán Penagos Bedenken bezüglich der Wahlprozesse 2026 für den Kongress und die Präsidentschaft der Republik an.

Eljach versicherte, dass „nichts passiert ist, das auf ein Interesse eines sozialen oder offiziellen Sektors hindeutet, den Wahlkalender zu verändern“. Er betonte, dass Wahlen frei, transparent, sicher, pünktlich und bewusst sein müssen, und dass „die Ergebnisse der Urnen respektiert werden müssen, um dieser Demokratie Legitimität und Stärke zu geben, die wir alle pflichtgemäß schützen müssen“.

Penagos stimmte zu und merkte an, dass Wirtschaftsführer demokratische Zweifel und Wahlbedenken äußerten, die in einer demokratischen Nation nicht existieren sollten. Er erklärte, dass „niemand bezweifeln kann, dass es nächstes Jahr Wahlen geben wird, einen neuen Kongress und einen neuen Präsidenten, denn so ist der kolumbianische Staat und die Verfassung wird respektiert“. Er lud die Bürger ein, bei der Aufsicht und Teilnahme zu helfen, und erinnerte daran, dass Kolumbien starke Institutionen hat, um die Demokratie zu gewährleisten.

Beide hoben die hohe Abstinenz als Herausforderung hervor. Bei den aktuellen Kongresswahlen haben 52 % der wahlberechtigten Wähler nicht teilgenommen, was bedeutet, dass weniger als die Hälfte des Wählerverzeichnisses die Gesetzgeber bestimmt hat. Bei der Präsidentschaftswahl 2022 betrug die Abstinenz 45 % in der ersten Runde und 41 % in der zweiten. Penagos verglich dies mit Nachbarländern wie Mexiko, Argentinien, Peru und Chile, wo die Beteiligung höher ist, und betonte, dass „je mehr Menschen wählen, desto legitimer sind die Regierenden“.

Schließlich rief Penagos dazu auf, die Wahlgewalt zu reduzieren: „Lassen Sie uns uns der Aufgabe widmen, dass wir alle gemeinsam diesen Wahlprozess sauber und transparent gestalten, aber vor allem, dass er keine Tragödien hinterlässt, denn Tragödien sind schwer zu überwinden“. Er insistierte darauf, dass der politische Diskurs, obwohl feindselig, nicht zum Tod führen darf.

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