Die Stadtverwaltung von Rio hat am ersten Tag der Operation „Tolerância Zero“ entlang der Strandpromenade 11 Verkaufsstände und fünf Dreiräder von illegalen Straßenhändlern beschlagnahmt.
Die Operation fand auf dem Abschnitt zwischen Leme und Leblon statt. Beamte des Ordnungsamtes kontrollierten 88 Händler und beschlagnahmten 108 Getränke sowie 136 Lebensmittel ohne Herkunftsnachweis. Zudem wurden drei Fahrzeuge, die als unerlaubte Lagerstätten genutzt wurden, sichergestellt. Bürgermeister Eduardo Cavaliere (PSD) hatte das Programm in der Vorwoche angekündigt. Seine Verwaltung identifizierte tausend illegale Händler in der Südzone, von denen 20 % Ausländer sein sollen, sowie 22 unzulässige Lagerplätze. Das Programm setzt 160 Beamte in 12-Stunden-Schichten ein. Die Organisation Movimento Unido dos Camelôs hielt am Mittwoch einen Protest ab und forderte eine Regulierung anstelle eines Verbots. Die Stadtverwaltung riet den Arbeitern, sich auf städtischen Jobplattformen zu registrieren und an Qualifizierungskursen teilzunehmen.