Senapred ruft rote Alarmstufe in Tiltil wegen Waldbrand aus

Der Nationale Dienst für Prävention und Reaktion auf Katastrophen (Senapred) hat eine rote Alarmstufe in der Gemeinde Tiltil, Metropolitanregion, ausgerufen wegen eines Waldbrands, der Häuser bedroht und drei Häuser betrifft. Das Ereignis namens El Bajo breitete sich schnell während einer Hitzewelle aus. Acht Personen wurden vertrieben, jedoch ohne schwere Verletzungen.

Am Nachmittag des Samstags, dem 22. November 2025, wurde nach 13:00 Uhr ein Waldbrand namens El Bajo in Tiltil, einer Gemeinde in der Metropolitanregion, gemeldet. Laut der Nationalen Forstkorporation (Conaf) betraf der Brand zunächst fünf Hektar um 14:07 Uhr, breitete sich aber auf 10 Hektar aus mit schneller Ausbreitung und hoher Intensität an der Angriffsfront. Die unmittelbare Bedrohung für Häuser, Menschen und kritische Infrastruktur veranlasste Senapred, eine rote Alarmstufe auszurufen, um die Mobilisierung notwendiger Ressourcen zur Kontrolle der Situation aufgrund ihres Ausmaßes und ihrer Schwere zu ermöglichen.

Im Sektor Polpaico forderten die Feuerwehrleute die Aktivierung des Systems für Notfallalarme (SAE) an, und Senapred rief zur präventiven Evakuierung des Gebiets auf, wobei die Bevölkerung aufgefordert wurde, ruhig zu bleiben, den Anweisungen der Behörden zu folgen und an ihre Haustiere zu denken. Vor Ort arbeiteten vier Brigaden, drei Hubschrauber, ein Tankflugzeug und ein Conaf-Tankwagen zusammen mit dem Feuerwehrpersonal. Windrichtungswechsel erschwerten die Bemühungen.

Bürgermeister César Mena berichtete, dass drei Häuser vollständig abgebrannt seien und acht Personen obdachlos geworden seien. „Niemand wurde verletzt, nur ein Hausbesitzer hat Atemprobleme und wurde ins Krankenhaus von Tiltil gebracht, aber er ist stabil“, sagte er. Das kommunale Notfallteam koordinierte Unterkünfte für die betroffenen Familien. Mena merkte an, dass die Ursachen unbekannt sind, der Brand aber in Grasland ohne Brandschneisen begann und sich so zu den Häusern ausbreitete. Am Abend war der Brand unter Kontrolle, und die Behörden prüfen, wie den Nachbarn geholfen werden kann.

Das Ereignis geschah bei hohen Temperaturen, mit Vorhersagen von bis zu 32°C im Norden der Hauptstadt laut der Chilenischen Meteorologischen Direktion (DMC).

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