Einfache Fehler lösen tödliche diabetische Fußwunden aus

Diabetische Fußwunden beginnen oft mit kleinen Problemen, können aber durch Komplikationen wie Infektionen und Amputationen tödlich werden. Spezialisten betonen die Bedeutung der routinemäßigen Prävention, um diese Risiken zu vermeiden. Disziplinierte Pflege kann schwere Folgen verhindern.

Diabetische Fußulzera stellen ein ernstes Risiko für Diabetiker dar, verursacht durch Nervenschäden oder Neuropathie, die es ihnen unmöglich machen, kleine Wunden, Kratzer oder Blasen an den Füßen zu spüren. Laut Dr. Jimmy Tandradynata, einem Internisten am Eka Hospital BSD in Süd-Tangerang, sind routinemäßige und eigenständige Untersuchungen aller Fußteile entscheidend, um wiederkehrende Wunden zu verhindern.

"Die Behandlung diabetischer Fußwunden muss routinemäßig, diszipliniert und intensiv erfolgen, oft mit einem Team aus Fachärzten. Die Therapie zielt darauf ab, Infektionen zu beseitigen, die Heilung zu beschleunigen und Amputationen zu vermeiden", sagte Dr. Jimmy kürzlich in Tangerang.

Zur Prävention: Füße täglich mit warmem Wasser und milder Seife waschen, dann gründlich trocknen, insbesondere zwischen den Zehen. Immer bequeme, geschlossene Schuhe mit guter Dämpfung tragen. "Nie barfuß gehen, nicht einmal zu Hause", riet er. Nägel gerade und nicht zu kurz schneiden, um einge Wachsen zu vermeiden. Disziplin bei Ernährung, Bewegung und verschriebener Medikation ist essenziell, um normale Blutzuckerspiegel aufrechtzuerhalten.

Diabetiker sollten sofort medizinische Hilfe suchen, wenn eine Wunde innerhalb von 24–48 Stunden nicht besser wird oder Anzeichen einer Infektion auftreten, wie Fieber, Schwellung, ausbreitende Rötung, starker Schmerz, Eiter oder wenn der Fuß kalt, blass wird oder schwarz (Gangrän). "Bei solchen Anzeichen sollten Diabetiker sofort einen Arzt aufsuchen, um Komplikationen wie Amputationen zu verhindern", betonte er.

Diabetes mellitus ist eine chronische Erkrankung durch hohen Blutzucker aufgrund der Unfähigkeit des Körpers, Insulin zu produzieren oder effektiv zu nutzen. Insulin hilft Zellen, Glukose aus dem Blut für Energie aufzunehmen. Unbehandelt kann es lebenswichtige Organe wie Herz, Nieren, Augen und Nerven schädigen. Fußwunden beginnen oft mit unbeachteten Verletzungen, schlechter Blutzufuhr und Infektionen breiten sich leicht aus, da hoher Blutzucker die Abwehrkraft des Körpers gegen Bakterien schwächt. "Hoher Blutzucker schwächt auch die Fähigkeit des Körpers, Bakterien zu bekämpfen, sodass Infektionen sich leicht ausbreiten und tödlich werden. Bei Infektionszeichen verschreiben Ärzte Antibiotika nach einer Bakterienkultur aus der Wunde", fügte er hinzu.

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