Gemälde auf Schiebetüren, die 1855 vom Hofmaler Tsurusawa Tanshin im Kyoto-Kaiserpalast geschaffen wurden, werden erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, um das 170-jährige Jubiläum der Wiederaufbau des Palastes zu feiern. Fünf der Werke, die legendäre tugendhafte Frauen aus dem alten China darstellen, werden in einer herbstlichen Sonderausstellung zu sehen sein. Ein Beamter des Kyoto-Büros der Kaiserlichen Haushaltsagentur bezeichnete es als seltene Gelegenheit, die Kunst in einem normalerweise geschlossenen Saal zu betrachten.
Ein Set aus 16 Gemälden auf Schiebetüren, das die vier Wände des Gedan-no-ma (Unterraum) im Kogogu-tsunegoten, dem ständigen Palast der Kaiserin, im Kyoto-Kaiserpalast im Bezirk Kamigyo in Kyoto-Stadt, schmückt, wurde am 23. Oktober der Presse präsentiert. Diese Werke, die 1855 von Tsurusawa Tanshin, dem damaligen Hofmaler des Palastes, geschaffen wurden, stellen Frauen und Bergketten dar, basierend auf den 'Legendären Tugendhaften Frauen des Alten China', einer Sammlung von Geschichten über vorbildliche Frauen aus dem alten China. Der Palast, historisch als Dairi bekannt, wurde nach einem Brand in jenem Jahr wiederaufgebaut.
Ein Gemälde trägt den Titel 'Legendäre Tugendhafte Frauen des Alten China: Dame aus dem Youxin-Clan, Gemahlin von König Tang der Shang-Dynastie'. Zur Feier des 170-jährigen Wiederaufbaujubiläums werden fünf der 16 Paneele erstmals während der herbstlichen Sonderausstellung 'Kyoto-Kaiserpalast, Einführung in die Hofkultur, Sonderausstellung Herbst 2025' vom 26. bis 30. November der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
'Dies ist eine seltene Gelegenheit, die Bildschirmgemälde in einem Palastsal, der normalerweise für die Öffentlichkeit geschlossen ist, zu sehen', sagte ein Beamter des Kyoto-Büros der Kaiserlichen Haushaltsagentur. 'Wir hoffen, dass die Besucher die Pinselstriche und die Farbpalette aus der Nähe erleben.' Die Veranstaltung zielt darauf ab, die Hofkultur vorzustellen und bietet einen einzigartigen Einblick in das historische kaiserliche Leben.