Neue Details in der Untersuchung des tödlichen Messerstichs gegen Regisseur Rob Reiner und seine Frau Michele Singer Reiner in Brentwood zeigen keinen Einbruch, einen früheren Familienstreit und den langjährigen Kampf des verdächtigen Sohnes Nick Reiner mit Sucht, der einen Vater-Sohn-Film inspirierte.
Nach der ersten Entdeckung am 14. Dezember 2025 haben die Behörden in Los Angeles bestätigt, dass Rob Reiner, 78, und Michele Singer Reiner, 68, an Stichverletzungen gestorben sind, möglicherweise am Hals. In ihrem Haus in Brentwood gab es keine Spuren eines gewaltsamen Eindringens, was auf einen bekannten Täter hindeutet.
Die Robbery-Homicide-Abteilung des LAPD prüft einen Familienstreit als Motiv. Berichten zufolge stritten Rob und sein Sohn Nick, 32, am Vorabend auf einer Party bei Conan O’Brien, wo Zeugen Nicks erratisches Verhalten bemerkten. Die Tochter des Paares fand die Leichen und deutete der Polizei eine Beteiligung eines Familienmitglieds an.
Nick, das mittlere von drei Kindern, wurde Stunden nach dem Notruf um 15:30 Uhr verhaftet und wegen Mordes angeklagt, Kaution 4 Millionen Dollar. Er hat seit seinem 15. Lebensjahr offen über seinen Suchtkampf berichtet, 17 Reha-Zentren durchlaufen und Obdachlosigkeit in mehreren Staaten erlebt. 2016 erzählte Nick der People von seinen Qualen auf der Straße, die 'Being Charlie' (2015) inspirierten, einen Film, den er mit seinem Vater schrieb und der ihre gespannte Beziehung zeigt.
Rob Reiner, bekannt für 'Stand by Me', 'When Harry Met Sally...' u. a., heiratete Michele 1989; sie produzierte Filme wie 'Misery'. Der Fall wird weiter untersucht inmitten zahlreicher Ehrerbietungen.