Südafrika treibt G20-Plan für sauberes Kochen und netzunabhängige Energie voran

Präsident Cyril Ramaphosa hob die Rolle Südafrikas bei der Förderung von G20-Initiativen für sauberes Kochen und netzunabhängige Energiesysteme während einer Pledge-Veranstaltung in Johannesburg hervor. Die Initiative soll Finanzmittel für die sauberen Energiewürde Afrikas mobilisieren angesichts globaler Investitionslücken. Die Führer gelobten weitere Unterstützung, um die erneuerbaren Ressourcen des Kontinents zu nutzen.

Bei der abschließenden Pledge-Veranstaltung der Initiative „Scaling Up Renewables for Africa“ in Sandton, Johannesburg, betonte der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa die Fortschritte, die im vergangenen Jahr durch das G20 erzielt wurden. Dazu gehört die Vorantreibung eines Aktionsplans für sauberes Kochen, unterstützt durch netzunabhängige Energiesysteme. Die Veranstaltung, die am Vorabend des G20-Gipfels der Staats- und Regierungschefs stattfand, beendete eine einjährige Kampagne, die beim G20-Gipfel in Rio de Janeiro gestartet wurde, um Finanzierungen für saubere Energie, Elektrifizierung und sauberes Kochen in Afrika zu sichern.

Ramaphosa betonte das ungenutzte Potenzial Afrikas und sagte: „Die reichhaltigsten erneuerbaren Energieressourcen der Welt, wie Solar-, Wind- und Wasserkraft. Dennoch hat etwa 40 % der afrikanischen Bevölkerung keinen Zugang zu Strom. Diese Energiearmut wirkt sich auf fast jeden Lebensbereich aus, vom sauberen Kochen über den Zugang zu Medikamenten bis hin zu qualitativ hoher Bildung sowie wirtschaftliche Aktivitäten.“ Er fügte hinzu, dass die Initiative den Zugang zu Energie erweitern und eine energiesichere Zukunft unter Nutzung des menschlichen und technologischen Potenzials des Kontinents fördern wolle.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen sprach die Investitionsdisparitäten an und wies darauf hin, dass weltweit im letzten Jahr 2 Billionen Dollar in saubere Energie investiert wurden, aber nur 2 % nach Afrika flossen. Sie setzte sich für erhöhte Finanzierung ein und sagte, saubere Energieinvestitionen würden wirtschaftliches Wachstum und Chancen für Unternehmer und Jugendliche schaffen. Von der Leyen hob die Verpflichtungen Europas im Rahmen der Global Gateway-Strategie hervor, einschließlich moderner Stromnetze, Übertragungsleitungen in ländliche Gebiete und Batteriespeicher für Erneuerbare.

Weltführer leisteten bei der Veranstaltung zusätzliche Zusage an den afrikanischen Energie-Fonds und unterstrichen die Notwendigkeit entschlossenen Handelns und internationaler Solidarität, um den Übergang Afrikas zu sauberer Energie zu beschleunigen.

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