Die Verteidigungsminister von Südkorea und den Vereinigten Staaten werden am 4. November das 57. Sicherheitskonsultationsgespräch in Seoul abhalten. Dies markiert die ersten persönlichen Gespräche zwischen den neuen Ministern und konzentriert sich auf Allianzfragen wie die Koordination der Nordkorea-Politik und die gemeinsame Verteidigungshaltung. Beide Seiten zielen darauf ab, ihre Partnerschaft angesichts sich wandelnder Sicherheitsherausforderungen voranzutreiben.
Das südkoreanische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass Verteidigungsminister Ahn Gyu-back und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am 4. November in Seoul zum 57. Sicherheitskonsultationsgespräch zusammentreffen werden. Dies wird Hegseths erste persönliche Gespräche mit seinem Amtskollegen sein und der Abschluss seiner Asienreise nach Besuchen in Hawaii, Japan, Malaysia und Vietnam. Das Pentagon begrüßte Seouls gesteigerte Verteidigungsausgaben und die größere Verantwortung für die Abschreckung und Verteidigung der Allianz.
Zu den Schwerpunkten gehören die Politikkoordination bezüglich Nordkoreas, die gemeinsame Verteidigungshaltung, erweiterte Abschreckung sowie Wartung, Reparatur und Modernisierung der Marine. Das Ministerium erklärte: "Beide Seiten planen, alle ausstehenden Fragen zu besprechen, um die Allianz in einer zukunftsorientierten und gegenseitig vorteilhaften Richtung voranzutreiben, um auf die sich verändernde Sicherheitsumwelt und Bedrohungen zu reagieren."
Das Pentagon hob Themen der Asienreise hervor: Der Fokus Amerikas auf den Indo-Pazifik als Prioritätstheater; die Bedeutung, dass Verbündete ihre Verteidigungsausgaben und Beiträge zur kollektiven Verteidigung steigern; und das Engagement für enge Zusammenarbeit. Das Treffen findet inmitten von Spekulationen über die Rolle der US-Streitkräfte in Korea statt, bedingt durch die Assertivität Chinas und das Versprechen Südkoreas, die Kriegsoperationelle Kontrolle innerhalb der Amtszeit von Präsident Lee Jae-myung zurückzugewinnen. Nordkorea vertieft seine militärischen Beziehungen zu Russland, während es seine nuklearen und raketenbasierten Programme vorantreibt und den Hwasong-20-Interkontinentalraketen in einer Parade früher diesen Monat enthüllte.