Ein Foto eines Starbucks-Kunden, der ein Elektro-Einrad in einem Café auflädt, kursiert online in Südkorea und entfacht Debatten über Sicherheit und Etikette. Am 19. November auf der Community-Seite Bobae Dream gepostet, zeigt das Bild das Ladegerät in einer Steckdose unter einem Fenstersitz. Die Online-Reaktionen sind gespalten hinsichtlich der Akzeptanz solcher Handlungen.
Am 19. November erschien auf der Community-Seite Bobae Dream ein Beitrag mit dem Titel „Elektro-Einrad in Starbucks gesichtet, wo hört das Laden auf?“, der ein Foto des Geräts beim Laden im Geschäft zeigte. Der Poster fragte: „Wie weit geht das Laden bei Starbucks?“ und fügte hinzu, dass „das Laden eines Elektro-Einrads drinnen sehr gefährlich aussieht“.
Die Nutzer im Netz sind geteilt. Kritiker argumentieren, dass „Strom in Cafés als Bequemlichkeit für Handys und Laptops angeboten wird, nicht zum Laden von persönlichen Fortbewegungsmitteln“, und nennen es „ein typischer Fall, Gutherzigkeit mit einem Recht zu verwechseln“. Manche äußern Befürchtungen, dass „das dazu führen könnte, dass als Nächstes Elektrofahrräder oder sogar Elektroautos geladen werden“, und heben Sicherheitsrisiken durch große Batterien im Innenraum hervor.
Befürworter kontern: „Worauf basiert es, Handys und Laptops zu erlauben, aber Elektro-Einräder zu verbieten?“ und fordern klare Regeln statt öffentlicher Bloßstellung. Ein Nutzer schlug vor, der Kunde „habe vielleicht dringend laden müssen, während er als Fahrer arbeitete“, und riet zur Vorsicht bei Urteilen.
Mäßige Vorschläge umfassen Gebühren für Steckdosen, Begrenzung der Nutzungszeit oder Einrichtung von Ladezonen in großen Franchise-Cafés für Geräte, die spezielle Umgebungen benötigen. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit klarer Lade-Richtlinien in Cafés.