Eine neue Studie der Universität Lund zeigt, dass ein erhöhtes Verkehrsaufkommen zu weniger Hummelnestern an Straßenrändern führt. Die Untersuchung umfasste 60 Standorte in Schonen.
Die von Trafikverket finanzierte und in Biological Conservation veröffentlichte Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Verkehrsaufkommen und dem Vorkommen von Hummeln. Doktorandin Sofia Blomqvist stellte fest, dass an den am wenigsten befahrenen Straßen so gut wie keine toten Hummeln gefunden wurden. Bei einem Verkehrsaufkommen von etwa 4.000 Fahrzeugen pro Tag wurden bei den Bestandsaufnahmen mehr tote als lebende Hummeln beobachtet. Blumenreiche Straßenränder an kleineren Wegen dienen als attraktive Nistplätze, während an Strecken mit normalem Verkehrsaufkommen keine Hummelnester gefunden wurden.