Das schwedische Außenministerium (UD) hat Reisehinweise gegen Fahrten in 58 Länder herausgegeben, einschließlich beliebter Touristenziel wie Thailand, Ägypten und Türkei. Die Warnungen umfassen Kriegsgebiete, Konfliktregionen und autoritäre Staaten. Das Ministerium betont, dass es die eigene Verantwortung des Reisenden ist, informiert zu bleiben.
Das schwedische Außenministerium (UD) hat von Reisen in 58 Länder abgeraten, einschließlich Kriegsgebiete wie Sudan, Ukraine und Syrien sowie autoritäre Staaten wie Afghanistan und Nordkorea. Beliebte schwedische Touristenziel sind ebenfalls betroffen, mit Warnungen für Regionen in Thailand, Ägypten und Türkei. Die Hinweise basieren auf umfassenden Sicherheitsbewertungen, unabhängig von der Beliebtheit eines Ziels, teilte UD in einer E-Mail mit.
«Es sind die allgemeine Sicherheitslage und ähnliche Faktoren, die Entscheidungen leiten, nicht die potenziellen Konsequenzen für schwedische Reisende,» schrieb das Ministerium. Ein Reisehinweis ist eine Empfehlung, und letztlich liegt es in der Verantwortung des Reisenden, auf dem Laufenden zu bleiben und zu entscheiden, ob fortzufahren oder abzubrechen ist. «Ein Reisehinweis ist eine Empfehlung. Es obliegt daher primär dem Reisenden, informiert zu bleiben und zu entscheiden, ob die Reise unternommen werden soll oder der Aufenthalt unterbrochen werden muss.»
Reiseunternehmen wie Ving und TUI halten sich strikt an die Leitlinien des UD. Anna Hagberg, Pressesprecherin von Ving, hob die 24/7-Bereitschaft des Unternehmens hervor. «Falls ein plötzliches Ereignis eintritt, haben wir Personal vor Ort und rund um die Uhr Bereitschaft,» sagte sie. Solche Hinweise wirken sich selten auf Buchungen für Touristenorte wie Phuket in Thailand aus, fügte sie hinzu.
Adam Györki, Kommunikationsleiter bei TUI, bestätigte: «Wir folgen immer den Ratschlägen des UD. Manchmal betreffen sie ganze Länder, manchmal nur bestimmte Gebiete. Aber wenn ein Hinweis kommt, hören wir mit Reisen dorthin auf.» Regionale Unruhen, wie im Nahen Osten, können indirekt Buchungen nach Ägypten reduzieren, auch wenn das Land selbst ruhig ist.