Schwedens Curling-Frauen erreichen EM-Finale nach Comeback

Schwedens Team Anna Hasselborg zog mit einem dramatischen 7:6-Sieg im Halbfinale gegen Norwegen ins Finale der Europäischen Curling-Meisterschaft ein. Trotz eines großen Fehlers der Skip Anna Hasselborg drehte das Team in Lojo, Finnland, das Spiel. Am Samstag trifft es auf Schottland.

Im Halbfinale der Europäischen Curling-Meisterschaft in Lojo, Finnland, führte das schwedische Frauenteam den Großteil des Spiels gegen Norwegen. Im achten End sah es so aus, als würden sie einen Zweipunktevorsprung sichern, doch Skip Anna Hasselborg verfehlte mit dem letzten Stein ungewöhnlich deutlich.

„Wie ist das möglich?“, rief SVT-Sport-Expertin Eva Lund aus.

Statt eines schwedischen Punkts erzielte Norwegen zwei und übernahm die Führung vor dem vorletzten End. „Das war mental hart! Ich habe den Stein genau so abgesetzt, wie geplant, aber er war viel schneller als erwartet. Aber ich habe es danach einfach losgelassen“, sagte Hasselborg nach dem Spiel.

Die Schwedinnen konterten stark im neunten End mit drei Punkten zum 7:5-Vorsprung. „Wir holten unsere drei Punkte und setzten sie im zehnten End enorm unter Druck. Ich bin den anderen im Team dankbar, wie sie mich unterstützt haben“, fuhr Hasselborg fort.

Im letzten End machte Norwegen nur einen Punkt, womit Schweden 7:6 gewann. Die Spielerinnen feierten: „Oh, wie toll!“

Es ist das zweite Jahr in Folge, dass Team Hasselborg das Finale erreicht. Sie besiegten Schottland in der Gruppenphase 7:6. „Wenn wir so weiterspielen wie jetzt, reicht das. Wir spielen so gut, es wird ein tolles Match“, sagte Hasselborg zum Samstagsfinale. Schweden hat seit 2019 kein EM-Gold mehr geholt.

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