Auf dem Parteikongress der Grünen in Västerås hat die Partei beschlossen, nie neue Kernkraft in Schweden zu unterstützen. Sprecher Daniel Helldén betont, dass die Grünen Ministerposten in einer zukünftigen Regierung innehaben müssen, während er die Sozialdemokraten kritisiert. Die Entscheidungen könnten Spannungen vor den Wahlen 2026 erzeugen.
Der Parteikongress der Grünen in Västerås, der etwa am 18.–19. Oktober 2025 stattfand, führte zu Entscheidungen, die die Sozialdemokraten vor den Wahlen 2026 potenziell erschweren könnten. Die Partei, angeführt von Sprechern einschließlich Daniel Helldén, forderte klar Ministerposten in einer zukünftigen Regierung. Helldén betonte in einem Interview mit Dagens Nyheter, dass die Beteiligung der Grünen an der Regierungsarbeit eine Selbstverständlichkeit sei.
Ein zentrales Thema war Kernkraft. Helldén erklärte: «Wir werden nie zu neuer Kernkraft in der schwedischen Energieerzeugung beitragen.» Diese Haltung widerspricht der Linie der Sozialdemokraten, die Analysen zufolge offener für Kernenergie sein könnte. Der SVT-Politikkommentator Mats Knutson merkte an, dass mehrere Entscheidungen der Grünen, einschließlich dieser, die Sozialdemokraten dazu zwingen könnten, sich während des Wahlkampfs zu ändern oder Verbindungen zu vermeiden.
Die Kritik der Grünen an den Sozialdemokraten war auch scharf. Die Partei bezeichnete sie als «ziemlich schlecht» in einer damit verbundenen Erklärung vom 18. Oktober auf dem Kongress. Die Entscheidungen werden als Mittel gesehen, mit dem die Grünen ihr Umweltprofil behaupten, könnten aber Sand ins Getriebe der sozialdemokratischen Wahlmaschinerie werfen. Der Kongress fand in Västerås, einer Stadt in Västmanland, statt und spiegelt die Strategie der Grünen wider, ihre Position in einer potenziellen Koalition zu stärken.
In den Berichten gab es keine direkten Widersprüche, aber die Spannungen zwischen den Parteien werden als Herausforderung für zukünftige Zusammenarbeiten hervorgehoben.