Schwedischer Mann in Epstein-Akten leugnet Fehlverhalten

Ein schwedischer Mann, der für Jeffrey Epstein arbeitete, bestreitet jegliche kriminelle Aktivitäten, nachdem sein Name in den Epstein-Akten auftauchte. Er behauptet, ihre Zusammenarbeit sei rein professionell gewesen und er habe nichts zu verbergen. Der Kontakt dauerte zehn Jahre bis 2019.

Der Name eines schwedischen Mannes ist kürzlich in den sogenannten Epstein-Akten ans Licht gekommen, einer Sammlung von E-Mails und SMS-Gesprächen im Zusammenhang mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Der Mann wurde bezahlt, um die Welt zu bereisen und junge weibliche Models in mehreren Ländern zu «scouten». Der enge Kontakt zwischen dem Mann und Epstein dauerte etwa zehn Jahre bis 2019, kurz vor Epsteins Verhaftung durch die Polizei. Der Mann bestreitet entschieden jegliche kriminelle Aktivitäten. In einem Interview mit SVT Nyheter am Montag sagte er: «Ich verberge nichts. Ich bin sehr froh, dass meine Arbeit mit diesem Herrn (Epstein) sehr professionell war. Ich habe nichts zu verbergen.» Die Epstein-Akten wurden kürzlich veröffentlicht und enthalten Hunderte von Gesprächen, in denen der Schwede erwähnt wird. In den berichteten Details werden ihm keine spezifischen Verbrechen zugeschrieben, aber seine Rolle bei der Rekrutierung junger Frauen wirft Fragen auf. Epstein starb 2019 im Gefängnis, während er auf seinen Prozess wegen Sexualdelikte wartete. Die Identität des Mannes wurde in den Quellen nicht öffentlich detailliert, doch der Vorfall beleuchtet das weitreichende Netzwerk rund um Epsteins Aktivitäten.

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