Tarik Saleh zieht Sieg bei På spåret einem Oscar vor

Tarik Saleh und Fares Fares nahmen an der Premiere ihres Films 'Eagles of the Republic' teil, der das Stockholmer Filmfestival eröffnete. Saleh äußert Nervosität, ihn auf heimischem Boden zu zeigen, während Fares ihn als würdigen Abschluss ihrer Kairo-Trilogie sieht. Das Festival konzentriert sich in diesem Jahr auf Nostalgie und umfasst 135 Filme aus 50 Ländern.

Tarik Saleh und Fares Fares waren in Stockholm anwesend, als ihr Film 'Eagles of the Republic' das Filmfestival am 6. November 2025 eröffnete. Der Film ist der abschließende Teil von Salehs dunkler Kairo-Trilogie nach 'The Nile Hilton Incident' von 2017 und 'Boy from Heaven' von 2022. Fares Fares spielte die Hauptrolle in allen drei Filmen.

Saleh beschreibt das Gefühl vor der Premiere: «Es fühlt sich nervös an, ihn auf heimischem Boden zu zeigen, wenn alle, die ich kenne, hier sind.» Fares ist jedoch nicht nervös: «Überhaupt nicht. Es fühlt sich einfach großartig an. Dies ist ein würdiger Abschluss der Trilogie, aber es ist auch nur der Anfang.» Er deutet auf zukünftige Zusammenarbeit hin, bleibt aber über das nächste Projekt verschwiegen. Saleh erklärt: «Wenn wir erzählen, was wir für einen Film machen wollen, könnte das dazu führen, dass wir ihn später nicht umsetzen können. Man will keine Brücken abbrechen, bevor man sie überquert hat.»

In einem Clip beantwortet Saleh, ob er lieber einen Oscar oder På spåret gewinnen würde, und wählt Letzteres.

Die Programmleiterin des Festivals, Beatrice Karlsson, bemerkt, dass es ein gutes Kinojahr war, was sich im Programm widerspiegelt. Das Thema dieses Jahres, Spotlight: Be kind rewind, dreht sich um Nostalgie. Zum Beispiel untersucht der Essayfilm 'Videoheaven' von Alex Ross Perry die Rolle von Videotheken im amerikanischen Film und Fernsehen. Benny Safdies 'The Smashing Machine' spielt in der MMA-Welt um die Jahrtausendwende.

Karlsson reflektiert: «In unsicheren Zeiten scheinen wir der Gegenwart entfliehen zu wollen, Nostalgie wird zu einer Art Kuscheldecke.» Viele Filme stellen die Frage, ob es früher besser war und in welches Jahrzehnt man zurückkehren würde. Insgesamt werden 135 Filme aus 50 Ländern vom 5. bis 16. November gezeigt.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen