Telia investiert eine halbe Milliarde Kronen, um das Mobilfunknetz in ländlichen Gebieten Schwedens bis 2030 zu stärken. Die Initiative umfasst große Teile des Landes, einschließlich Västerbotten, bleibt aber unklar, ob sie Probleme in anfälligen Gebieten wie Ammarnäs lösen wird. Die Arbeiten erstrecken sich über 16 Kreise und 71 Gemeinden.
Telia hat eine große Initiative gestartet, um die Mobilfunkabdeckung in ländlichen Gebieten Schwedens zu verbessern. Das Projekt läuft bis 2030 und umfasst mindestens 17.000 Quadratkilometer. Es wird sowohl verstärkte als auch neue Abdeckung in bedürftigen Gebieten bieten, mit einer Gesamtinvestition von einer halben Milliarde Kronen.
Staffan Åkesson, technischer Direktor von Telia, beschreibt die Investition als gesellschaftlich entscheidendes Maßnahme: „Es handelt sich um eine gesellschaftlich kritische Maßnahme, die den vernetzten Alltag stärkt und sichert.“
In Västerbotten sind Gemeinden wie Sorsele, Åsele, Lycksele, Skellefteå, Vilhelmina, Vindeln, Norsjö, Storuman, Malå und Bjurholm betroffen. Sorsele wird besonders priorisiert, so William Fröding, Pressesprecher von Telia: „Die Investition wird bessere Abdeckung in ländlichen Gebieten in den verschiedenen von uns genannten Gemeinden bieten. Die Sorsele-Gemeinde ist eines der Gebiete, in die wir im Kreis am meisten investieren.“
Ammarnäs in der Sorsele-Gemeinde hat in den letzten Jahren schwere Ausfälle erlitten, hauptsächlich durch Beschädigungen des Glasfaserkabels. Im Sommer 2024 starb ein Mann, weil Verwandte aufgrund fehlender Mobilfunkverbindung keinen Krankenwagen rufen konnten. Telia kann jedoch nicht bestätigen, ob dort neue Masten gebaut werden. „Ob speziell in Ammarnäs neue Masten gebaut werden, ist zu früh zu sagen; die Standorte befinden sich derzeit in der Planungsphase“, sagt Fröding. Er fügt hinzu, dass mehr Masten die Abdeckung und Kapazität erhöhen, Beschädigungen am Glasfaserkabel aber weiterhin Störungen verursachen können.