Teres Bergström, 32, aus Vingåker, erlitt eine schwere allergische Reaktion nach der Verwendung einer von ihrem Zahnarzt verschriebenen Zahnpasta. Geschwollene Lippen und Atembeschwerden veranlassten sie, einen Krankenwagen zu rufen. Das Unternehmen hinter dem Produkt hat eine Untersuchung eingeleitet.
Letzte Woche testete Teres Bergström eine neue Zahnpasta, die ihr von ihrem Zahnarzt verschrieben worden war. Sofort nach dem Putzen spürte sie ein Stechen im Mund. Als sie in den Spiegel schaute, sah sie, dass ihre Lippe geschwollen war, und scherzte mit ihrem Ehemann über ihre neuen „Botox-Lippen“.
Ihr Zustand verschlechterte sich rasch. Sie begann zu zittern, fühlte sich unwohl und hatte Atemnot. Eine Stunde nach dem Putzen rief sie einen medizinischen Dienst an, der ihr empfahl, ins Notaufnahme zu gehen oder einen Krankenwagen zu rufen. Sanitäter kamen zu ihr nach Hause und verabreichten zunächst Antihistaminika, gefolgt von Cortison, als die Schwellung anhielt.
Am nächsten Tag war die Schwellung kaum noch sichtbar, und das Gefühl in den Lippen kehrte nach fast einer Woche zurück. Bergström hat die Zahnpasta seitdem nicht mehr verwendet und den Hersteller kontaktiert. „Sie haben sich für das Geschehene entschuldigt“, sagt sie und bemerkt, dass das Unternehmen eine Überprüfung eingeleitet und nachhaken werde.
Der Vorfall hat sie psychisch belastet, zumal es sich um etwas so Alltägliches wie Zahnpasta handelt. „Das verstehe ich bei einem Apfel oder einer Orange, aber verdammte Zahnpasta. Ich habe so etwas noch nie gehört“, sagt sie. Das Krankenwagpersonal hatte einen solchen Fall ebenfalls noch nie erlebt.