Die Tokioter Polizei hat einen 37-jährigen arbeitslosen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, ein Auto von einem Gebrauchtwagenhändler gestohlen und einen tödlichen Unfallflucht in Adachi Ward verursacht zu haben. Der Vorfall am 24. November forderte ein Todesopfer und verletzte 10 bis 11 weitere Personen. Der Verdächtige bestreitet den Diebstahl und behauptet, es habe sich um eine Probefahrt gehandelt.
Am 24. November gegen 12:30 Uhr kam es zu einer Unfallflucht auf dem Nationalstraßen-Highway 4 in Tokios Adachi Ward. Etwa 1 Kilometer östlich des Bahnhofs Nishi-Arai der Tobu-Bahn, in einem Gebiet mit Gebäuden und Wohnungen, fuhr das Auto des Verdächtigen in Fußgänger hinein. Ein Mann in den 80ern wurde im Krankenhaus für tot erklärt, eine Frau in den 20ern erlitt einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Berichte variieren bezüglich der Anzahl der Verletzten, mit Angaben von 10 oder 11 Personen.
Der Verdächtige, ein 37-jähriger arbeitsloser Bewohner von Adachi Ward, soll das Auto von einem nahegelegenen Gebrauchtwagenhändler ohne Benachrichtigung des Personals genommen haben. Er floh vom Unfallort und ließ das Fahrzeug zurück, bevor er gefasst wurde. Bei der Vernehmung leugnete er den Diebstahl und sagte: „Ich habe es nicht gestohlen“, es sei „nur eine Probefahrt“ gewesen.
Die Tokioter Polizei untersucht Diebstahlvorwürfe und prüft zusätzliche Anklagen nach dem Straßenverkehrsgesetz wegen Unfallflucht sowie Todes- und Verletzungsverursachung durch gefährliches Fahren. Die Behörden untersuchen die strafrechtliche Verantwortung des Verdächtigen in diesem chaotischen Vorfall auf einer stark befahrenen Straße.