Tom Selleck enthüllte, dass die Darstellung von Vätern wie Homer Simpson in Serien wie Die Simpsons seine Entscheidung beeinflusste, Frank Reagan in Blue Bloods zu spielen. Er wollte ein positives Bild eines Familienoberhaupts inmitten der üblichen negativen TV-Klischees über Väter vermitteln. Selleck hat diesen Aspekt im Laufe der Jahre in zahlreichen Interviews hervorgehoben.
Tom Selleck erklärte, er habe die Rolle des Frank Reagan, des Familienoberhaupts in Blue Bloods, angenommen, weil Väter im Fernsehen oft schlecht dargestellt würden. „Ich habe die Rolle des Frank Reagan angenommen, weil Familienoberhäupter meiner Wahrnehmung nach heutzutage im Fernsehen nicht gut wegkommen. Oft werden sie als Idioten dargestellt, wie Homer Simpson“, sagte Selleck 2013 gegenüber dem Emmy-Magazin der Television Academy. Er verwies auf seine Rolle als Sprecher der National Fatherhood Initiative und auf die Bedeutung positiver Vaterfiguren.In einem Interview mit TV Insider im Januar 2024 vor der 14. und letzten Staffel der Serie äußerte Selleck seinen Stolz darauf, einen „fehlerhaften, aber starken Vater“ zu spielen. Er beschrieb Frank als jemanden, der zwar Fehler mache, aber danach strebe, ein guter Vater zu sein. „Ich spiele das Oberhaupt einer Familie. Ich denke, Frank ist manchmal ein Idiot und macht manchmal Fehler, aber ein Teil dessen, was er sein will, ist ein guter Vater“, sagte er 2012 gegenüber CBS News.In Blue Bloods fungiert Frank als zentrale Autoritätsfigur der Familie Reagan und bildet den Ankerpunkt bei den wöchentlichen Abendessen inmitten der Herausforderungen des Polizeialltags. Selleck sagte gegenüber TV Insider, dass die Serie zwar nicht explizit diesen Auftrag habe, aber als Nebenprodukt ein Beispiel für ein starkes Familienoberhaupt liefere, was er als zunehmend selten empfinde.