Der ehemalige deutsche Fußballer Toni Kroos hat die Ausweisung des Kolumbianers Luis Díaz im Champions-League-Spiel zwischen PSG und Bayern München angezweifelt. Díaz erzielte ein Doppelpack im 2:1-Sieg seines Teams, erhielt aber eine Rote Karte für einen Foul an Achraf Hakimi. Kroos argumentiert, dass die Verletzung die Entscheidung des Schiedsrichters unangemessen beeinflusst hat.
Das UEFA-Champions-League-Spiel zwischen Bayern München und PSG, das in Paris ausgetragen wurde, endete mit einem 2:1-Sieg für Bayern, angetrieben durch das Doppelpack des kolumbianischen Stürmers Luis Díaz. Allerdings sorgte ein Tackling von hinten auf den PSG-Außenverteidiger Achraf Hakimi für Kontroverse. Schiedsrichter Maurizio Mariani zeigte Díaz zunächst eine Gelbe Karte, hob sie aber nach VAR-Überprüfung auf Rot um, aufgrund der Verletzung, die Hakimi zugefügt wurde. Diese Sanktion könnte eine Zweimatchsperre für Díaz in der Wettbewerb bedeuten, ein signifikanter Verlust für Bayern in den kommenden Spielen.
Toni Kroos, doppelter Weltmeister und sechsfacher Champions-League-Sieger, verteidigte Díaz in seinem Podcast ‘Einfach mal Luppen’. Kroos erklärte, dass die Aktion keine Rote Karte verdient habe und die Verletzung die Einschätzung des Schiedsrichters übertrieben habe. „Wenn Hakimi nach dem Spiel aufgestanden wäre, hätte niemand den Foul überprüft“, sagte der ehemalige deutsche Spieler. Kroos betonte, dass Schiedsrichter sich auf die Handlung selbst konzentrieren sollten, ohne von den Folgen geleitet zu werden, und wies böse Absichten von Díaz zurück.
Seine Sichtweise stimmt mit der der Trainer Vincent Kompany und Luis Enrique sowie des Spielers Marquinhos überein, die den Foul als unglücklich statt gewalttätig betrachten. Luis Enrique, Stratege des PSG, hob die Dominanz Bayerns hervor: „Bayern war klar überlegen und hätte zur Halbzeit mit einem deutlicherem Ergebnis führen können.“ Diese Debatte unterstreicht Díaz' Aufstieg als Schlüsselfigur für Bayern München und lenkt die Aufmerksamkeit auf die bevorstehenden europäischen Runden.