Troll 2 von Roar Uthaug, die Fortsetzung zu seinem norwegischen Streaming-Erfolg Troll von 2022, erschien am 1. Dezember 2025 auf Netflix und brachte viel des Original-Casts für eine weitere Schlacht gegen einen tobenden mythologischen Riesen zusammen. Der Film erforscht Troll-Lore inmitten moderner Bedrohungen und verbindet Folklore mit actiongeladener Spannung auf dem norwegischen Land. Die Rezension von Variety hebt den slicken Unterhaltungswert hervor, bemerkt aber den Bedarf an frischen Ideen in der Franchise.
Hintergrund und Veröffentlichung
Troll, veröffentlicht 2022, überraschte das Publikum, indem es zu Netflix' beliebtestem nicht-englischsprachigem Film wurde und eine norwegische Wendung ins Riesenmonster-Genre brachte. Regisseur Roar Uthaug, bekannt für Filme wie Cold Prey und The Wave, kehrt für Troll 2 zurück, geschrieben von Espen Aukan. Die Fortsetzung hatte Premiere auf Netflix am 1. Dezember 2025 und hat schnell als internationaler Hit an Fahrt aufgenommen. Produziert von Motion Blur in Norwegen, behält sie die hohen Produktionswerte des Vorgängers bei, mit Kamera von Oskar Dahlsbakken und Musik von Johannes Ringen.
Handlungsübersicht
30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films dreht sich Troll 2 um die Folkloristin Nora (Ine Marie Wilmann), die isoliert lebt und ihren Vater betrauert. Sie wird zurück in Aktion gezogen, als Regierungsbeamter Andreas (Kim Falck) ihre Expertise in dem historischen Vemork-Wasserkraftwerk sucht, wo ein schlafender Troll verborgen war. Nora weckt die Kreatur versehentlich, was zu Chaos führt, als sie entkommt und ein Skigebiet terrorisiert. Wiedervereint mit Überlebenden aus dem Original – einschließlich Militärfiguren Kris (Mads Sjogard Pettersen), Siggi (Karoline Viktoria Sletteng Garvang) und Amir (Yusuf Toosh Ibra) – sowie Evolutionsbiologin Auryn (Sara Khorami), jagt die Gruppe die Bedrohung. Noras Wissen über alte Reime und Relikte ist entscheidend und mündet in einen Kampf mit einem 'guten' Troll, um Trondheim zu schützen. Eine einleitende animierte Sequenz liefert Hintergrund zur Aussterben der Trolle im christianisierten Norwegen.
Kritische Rezeption
Variety beschreibt Troll 2 als 'slick und spaßig auf genau dieselbe Weise wie der frühere Film', lobt Uthaugs selbstsichere Regie, Humor und visuelles Spektakel, einschließlich norwegischer Landschaften und CGI-Effekte. Die Rezension hebt sympathische Leistungen hervor, besonders von Pettersen, und hohe Produktionsstandards. Allerdings kritisiert sie die vertrauten Handlungsdynamiken und fehlende frische Wendungen, vergleicht sie nachteilig mit dem Mockumentary-Stil von Trollhunter aus 2010. Mit 102 Minuten Laufzeit und TV-14-Freigabe gilt der Film als solider Fantasy-Action-Einstieg à la Jurassic Park mit schneebedecktem, skurriellem norwegischem Flair. Die Rezension endet hoffnungsvoll mit der Ankündigung einer dritten Folge zur weiteren Innovation.