Trump-Administration verschärft Prüfung von H-1B-Visen

Die Donald-Trump-Administration hat strengere Überprüfungen für H-1B-Visumantragsteller angeordnet, einschließlich der Kontrolle von LinkedIn-Profilen und Lebensläufen. Die Maßnahme zielt auf Beteiligung an der Zensur von Redefreiheit ab. Dieses für US-Tech-Firmen lebenswichtige Visum unterliegt nun tiefergehenden Kontrollen.

Die Donald-Trump-Administration hat am 2. Dezember 2025 eine Depesche an alle US-Missionen gesandt und die Konsularbeamten angewiesen, die Lebensläufe und LinkedIn-Profile von H-1B-Visumantragstellern und ihren begleitenden Familienmitgliedern zu prüfen. Die Überprüfung konzentriert sich auf Beschäftigungsgeschichten in Bereichen wie Desinformation, Fehlinformation, Content-Moderation, Faktenprüfung, Compliance und Online-Sicherheit. Wenn Hinweise darauf vorliegen, dass ein Antragsteller verantwortlich oder mitschuldig an der Zensur geschützter Äußerungen in den USA war, wird er gemäß einer spezifischen Bestimmung des Immigration and Nationality Act für unzulässig erklärt.

Die Politik gilt für alle Visumantragsteller, fordert jedoch eine verstärkte Prüfung von H-1B-Fällen, da diese Arbeiter oft in den Technologiesektor eintreten, einschließlich Social-Media- oder Finanzdienstleistungsunternehmen, die beschuldigt werden, geschützte Äußerungen zu unterdrücken. Beamte sollen die vollständigen Beschäftigungshistorien der Antragsteller gründlich untersuchen, um sicherzustellen, dass keine Beteiligung an solchen Aktivitäten vorliegt. Die Anforderungen umfassen sowohl neue als auch wiederholte Antragsteller.

H-1B-Visa sind entscheidend für US-Tech-Unternehmen, die stark aus Ländern wie Indien und China rekrutieren. Viele Führungskräfte dieser Firmen haben Trump in der jüngsten Präsidentschaftswahl unterstützt. Die Administration hat der Redefreiheit Priorität eingeräumt, insbesondere gegen das, was sie als Unterdrückung konservativer Stimmen online ansieht. Zuvor wurden im September neue Gebühren für H-1B-Visa verhängt und die Prüfung von Studentenvisa verschärft.

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