Die Trump-Administration hat eine umfassende Überprüfung von über 200.000 Flüchtlingen eingeleitet, die während der Präsidentschaft von Joe Biden in die USA aufgenommen wurden, was Tausende Kenianer betrifft, die aus Lagern im Land umgesiedelt wurden. Ein internes Memo des U.S. Citizenship and Immigration Services fordert neue Interviews und Überprüfungen für diejenigen, die zwischen dem 20. Januar 2021 und dem 20. Februar 2025 eintrafen. Dieser Schritt stoppt Anträge auf dauerhaften Aufenthalt und weckt Ängste vor möglichen Abschiebungen.
Teile der kenianischen Gemeinde in den USA sind in höchster Alarmbereitschaft nach dem Start einer umfassenden Überprüfung durch die Trump-Administration. Die Initiative richtet sich gegen Flüchtlinge, die während der Amtszeit von Joe Biden in die USA einreisten, wobei ein internes Memo, unterzeichnet von USCIS-Direktor Joe Edlow, den Prozess umreißt.
Alle Flüchtlinge, die vom 20. Januar 2021 bis 20. Februar 2025 aufgenommen wurden, müssen neue Interviews und intensive Überprüfungen durchlaufen, um festzustellen, ob sie noch Schutzqualifikation erfüllen. Das Memo befiehlt auch den sofortigen Stopp der Bearbeitung von Anträgen auf dauerhaften Aufenthalt für diese Gruppe. Diese Politik trifft direkt Tausende kenianischer Flüchtlinge, die aus den Lagern Dadaab und Kakuma umgesiedelt wurden, von denen viele den Weg zur US-Staatsbürgerschaft eingeschlagen hatten.
Kenia diente als zentraler Abflugpunkt für afrikanische Flüchtlinge, die eine Umsiedlung suchten. Laut UNHCR-Daten reichte Kenia 2022 3.692 Flüchtlinge für Umsiedlung nach, von denen viele von den USA akzeptiert wurden. Im Folgejahr verließen über 2.800 Personen Kenia Richtung USA, einschließlich Personen aus Somalia, Südsudan, Demokratischen Republik Kongo und Burundi, die in kenianischen Lagern lebten. Kenianer in dieser Gruppe stehen nun unter Unsicherheit durch die Überprüfung.
Das Argument der Administration basiert auf Bedenken, dass Bidens Politik hohe Aufnahmezahlen auf Kosten gründlicher Überprüfungen priorisierte. USCIS plant umfassende Neu-Interviews für alle betroffenen Fälle und warnt, dass Flüchtlingsstatus beendet werden könnte, wenn Individuen die Schutz-kriterien nicht mehr erfüllen. Für die aus Kenia umgesiedelten könnten Unstimmigkeiten in Unterlagen Abschiebungsrisiken bergen und die Ängste in der Gemeinde verstärken.