Zwei Skifahrer kamen am Samstag in einer Lawine in den italienischen Alpen ums Leben, nahe geplanten Veranstaltungsorten für die Olympischen Winterspiele 2026. Ein dritter Skifahrer erlitt Verletzungen bei dem Vorfall auf dem Alpe Meriggio in Valtellina. Lokale Behörden meldeten zu der Zeit hohes Lawinenrisiko in der Region.
Die Lawine ereignete sich am frühen Nachmittag und begrub drei Skifahrer unter Schnee auf dem Alpe Meriggio, einem Ort in der Valtellina-Region in Italien. Feuerwehr und Rettungskräfte reagierten umgehend, ein Hubschrauber half bei der Bergung eines verschütteten Skifahrers, der später für tot erklärt wurde. Die anderen zwei Opfer erlagen ebenfalls ihren Verletzungen, während der Überlebende medizinisch wegen erlittener Wunden versorgt wurde. n nLaut AINEVA, der italienischen Vereinigung für Schneelawinenrisiken, war die Gefahrenstufe im Gebiet während des Vorfalls sehr hoch. Das Ereignis geschah inmitten der Vorbereitungen auf die Olympischen Winterspiele 2026, für die Valtellina ein zentraler Knotenpunkt ist. In der Nähe, Bormio etwa 64 Kilometer entfernt, wird Herren-Alpin-Ski und Ski-Mountaineering beherbergen. Livigno, rund 97 Kilometer entfernt, ist für Freestyle-Ski und Snowboard-Wettbewerbe vorgesehen, wie von Vertretern des Tals bestätigt. n nDer italienische Feuerwehrdienst Vigili del Fuoco veröffentlichte Aufnahmen der Rettungsaktion, die die Herausforderungen der Retter im schwierigen Gelände verdeutlichen. Die Tragödie unterstreicht die inhärenten Gefahren von Wintersportarten in alpinen Regionen, insbesondere in Gebieten, die sich auf große internationale Veranstaltungen wie die Olympischen Spiele vorbereiten.