Die 2025/26 UEFA Women's Champions League nimmt nach ihrer ersten Ligaphase wieder Fahrt auf, acht Teams kämpfen in den ersten KO-Phase-Play-offs, um sich den vier Besten in den Viertelfinals anzuschließen. Die Spiele beginnen am 11. Februar mit OH Leuven gegen Arsenal und Paris FC als Gastgeber für Real Madrid. Das neue Format hat die ganze Saison über mehr Drama und Wettbewerbsintensität gebracht.
Die Ligaphase der 2025/26 UEFA Women's Champions League endete mit 181 Toren in 54 Spielen, durchschnittlich 3,36 Tore pro Spiel. Barcelona, OL Lyonnes, Chelsea und Bayern München qualifizierten sich direkt für die Viertelfinals als die vier besten Teams. Die Play-offs der KO-Phase umfassen die Teams auf den Plätzen fünf bis zwölf, darunter OH Leuven, Arsenal, Paris FC, Real Madrid, Wolfsburg, Juventus, Atlético Madrid und Manchester United. Die Hinspiele sind für den 11. und 12. Februar angesetzt. Am 11. Februar empfängt OH Leuven Arsenal um 18:45 CET, gefolgt von Paris FC gegen Real Madrid um 21:00 CET. Am nächsten Tag trifft Wolfsburg auf Juventus um 18:45 CET, und Atlético Madrid nimmt es mit Manchester United um 21:00 CET auf. Die Rückspiele finden am 18. und 19. Februar statt, Gewinner stoßen zu den Top-Seeds in den Viertelfinals. Das Finale wird am 23. Mai 2026 im Ullevaal Stadion in Oslo ausgetragen. Die neue 18-Team-Ligaphase wurde für ihre Dynamik gelobt. Die Spiele waren knapper, 54 % wurden mit einem Tor oder Unentschieden entschieden, gegenüber 27 % in der Vorsaison. Das erste Tor führt jetzt nur noch in 61 % der Fälle zum Sieg, zuvor waren es 88 %. Die kumulierte Zuschauerzahl betrug 13,5 Millionen, mit Übertragung in 207 Territorien. Manchester-United-Trainer Marc Skinner sagte: «Ich habe es wirklich gemocht. Sogar in den letzten Spielen war immer etwas auf dem Spiel. Es ist ein tolles Format, sehr hart.» Caroline Weir vom Real Madrid ergänzte: «Als Spielerin ist es wirklich spannend. Verschiedene Teams, Heim- und Auswärtsspiele, Tabellenformat – ich denke, es zeigt, dass jedes Spiel zählt. Es ist so wettbewerbsintensiv.» Die Torschützenköniginnen Pernille Harder und Evelyne Viens führen mit je fünf Toren, gefolgt von sechs Spielerinnen mit vier Toren, darunter Weir und Arsenals Alessia Russo.