Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Mexiko nahm Juan „N“, einen Gewerkschaftsführer, während der zweiten Phase der Operation Caudal fest, die illegale Wasser-Diebstähle in der östlichen Region bekämpft. Die Festnahme erfolgte in Nezahualcóyotl und umfasste zwei weitere Verdächtige. Die Operation zielt darauf ab, Netzwerke zu zerschlagen, die Gewerkschaften als Tarnung für heimliche Wassergewinnung und -verkauf nutzen.
Die Operation Caudal, geleitet von der Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Mexiko (FGJEM), stellt einen großen Vorstoß gegen Wasserdiebstahl in Gemeinden wie Nezahualcóyotl und Chimalhuacán dar. Dieses kriminelle Schema umfasst heimliche Extraktion durch Brunnen, illegale Zapfstellen und Eingriffe in offizielle Netze, gefolgt von illegaler Verteilung und Verkauf per Tankwagen, was die Versorgung in vulnerablen Vierteln stört und einen parallelen Wassermarkt in wasserknappen Gebieten schafft.
Juan „N“, Leiter der Internationalen Föderation der angestellten Arbeiter Mexikos (FITTAM) und Sprecher der Gewerkschaften vereint für die Transformation Mexikos (SUTMEX), wurde in Nezahualcóyotl festgenommen. Bei der Festnahme wurden Schusswaffen, Munition, Magazine und Taschen mit einer Substanz, die wie Marihuana aussieht, beschlagnahmt. Er stand auch unter Haftbefehl wegen Erpressung und wurde einem Richter vorgeführt.
Bei ihm in Haft waren Guillermo „N“ und Christian Jesús „N“, alias „Gimy“ oder „Jimmy“, angeklagt wegen Anzapfung hydraulischer Infrastruktur und illegaler Wasserverteilung. Die FGJEM hat über 50 Brunnen und 138 heimliche Zapfstellen in der Operation ausgemacht. Diese Netzwerke, geschützt durch Gewerkschaften und Lkw-Gruppen, befassen sich mit Erpressung, Enteignung, Kleindrogenschmuggel und Drohungen gegen diejenigen, die sich weigern beizutreten oder Gebühren zu zahlen.
Behörden stellen fest, dass diese Gruppen Proteste und Blockaden inszeniert haben, um die Operation zu unterlaufen, und sich als legitime Arbeiterorganisationen darstellen.