US-Vizepräsident JD Vance hat seinen geplanten Besuch in Kenia offiziell abgesagt, nur Wochen vor seiner Ankunft in Nairobi. Die Absage resultiert aus Anweisungen von Präsident Donald Trump, die US-Beamten die Teilnahme am G20-Gipfel in Südafrika verbieten. Die kenianische Regierung hat trotz des diplomatischen Wandels ihre engen Beziehungen zu den USA bekräftigt.
In einer am gestrigen Tag vom Büro des Premierministerkabinettssekretärs und dem Außenministerium herausgegebenen Erklärung informierte die US-Regierung Kenia, dass der Besuch von Vizepräsident JD Vance, der für Ende dieses Monats geplant war, nicht stattfinden wird. Diese Entscheidung ergab sich aus Anweisungen des US-Präsidenten Donald Trump, die amerikanischen Beamten die Teilnahme am G20-Gipfel in Johannesburg, Südafrika, untersagen, wo Vance die US-Delegation leiten sollte, bevor er nach Nairobi reiste.
„Die Regierung der Republik Kenia wurde durch den Premierministerkabinettssekretär und den Außenminister vom Government der Vereinigten Staaten über die Absage des geplanten Besuchs in Kenia durch den Vizepräsidenten, den ehrenwerten JD Vance, der für Ende dieses Monats vorgesehen war, informiert“, hieß es in der Erklärung.
Trotz der Absage hat die kenianische Regierung Gelassenheit und Stabilität gezeigt und ihre langjährige Beziehung zu den USA bekräftigt. Vances Besuch sollte die wachsende Kooperation zwischen den USA und Ostafrika stärken, wobei Kenia als regionale Säule positioniert ist. Er sollte Präsident William Ruto und hochrangige Beamte treffen, um über Investitionen, Sicherheit und Handel im Rahmen des US-Kenia-Strategischen Handels- und Investitionspartnerschafts zu diskutieren.
Die Gespräche sollten auch Themen wie Terrorismusbekämpfung, saubere Energie, Bildung und digitale Transformation abdecken. Premierministerkabinettssekretär Musalia Mudavadi bekräftigte das Vertrauen Kenias in die langfristige Partnerschaft.
„Kenia und die Vereinigten Staaten teilen eine tiefe und historische Beziehung, die auf gegenseitigem Respekt, demokratischen Grundlagen und gemeinsamen Interessen basiert“, erklärte Mudavadi. „Während in der Diplomatie gelegentlich Terminänderungen vorkommen, bleibt unsere Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten stark in allen Sektoren, von Handel und Sicherheit bis hin zu Bildung und Technologie.“
Er fügte hinzu, dass Kenia weiterhin daran interessiert ist, strategische Kooperation zu fördern, die beiden Seiten und der Region insgesamt zugutekommt, wobei ihr Versprechen für effektiven Dialog und internationale Zusammenarbeit unverändert bleibt.