Die Regierung von Uttarakhand hat die Verbreiterung der Straßen für das Char-Dham-Projekt in der Bhagirathi-Öko-Sensiblen Zone genehmigt. Diese Entscheidung hat Proteste von Umweltgruppen ausgelöst, die besorgt über Abholzung sind. Das Projekt ist mit nationalen Sicherheitsinteressen im Bezirk Uttarkashi verbunden.
Die Regierung von Uttarakhand hat kürzlich die Erweiterung von Straßen im Rahmen des Char-Dham-Projekts innerhalb der Bhagirathi-Öko-Sensiblen Zone genehmigt. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, die Infrastruktur in der Region zu verbessern, die für die Pilgerwege zu vier heiligen hinduistischen Stätten von entscheidender Bedeutung ist: Yamunotri, Gangotri, Kedarnath und Badrinath.
Umweltaktivisten haben Alarm geschlagen wegen der potenziellen Abholzung, insbesondere des Fällens von Deodar-Bäumen, die in dem ökologisch sensiblen Gebiet geschützt sind. Die Proteste heben die Risiken für das fragile Himalaya-Ökosystem hervor und argumentieren, dass solche Entwicklungen den Umweltabbau beschleunigen könnten.
Befürworter des Projekts betonen seine Bedeutung für die nationale Sicherheit, da bessere Straßenverbindungen den Zugang zu strategischen Grenzgebieten im Bezirk Uttarkashi verbessern. Die Genehmigung erfolgt inmitten anhaltender Debatten über die Abwägung von Entwicklung und Naturschutz in den ökologisch sensiblen Himalayas.
Es wurden keine spezifischen Zeitpläne für die Verbreiterungsarbeiten angegeben, doch die Entscheidung unterstreicht den Vorantreib der Regierung für Infrastrukturausbau im Bundesstaat.