Vulture hat seine monatlichen Empfehlungen für neue Belletristik- und Sachbücher veröffentlicht, die im März 2026 erscheinen. Die Liste umfasst Memoiren, Romane und Geschichten, die Familiangeheimnisse, persönliche Vergangenheiten und gesellschaftliche Veränderungen beleuchten. Zu den Auswahlen gehören Werke von Liza Minnelli, Wayne Koestenbaum und Tana French.
Jeden Monat stellen die Vulture-Redakteurinnen Emma Alpern und Jasmine Vojdani eine Auswahl neuer Releases zusammen, um Leserinnen und Leser zu frischen Titeln anzuregen. Für März 2026 erstrecken sich ihre Empfehlungen über Genres hinweg und umfassen sowohl etablierte als auch aufstrebende Autor:innen. nnZu den Highlights der Sachbücher gehört „Kids, Wait Till You Hear This!“ von Liza Minnelli, gemeinsam mit Michael Feinstein verfasst. Die Memoiren schildern Minnelli’s Kindheit, ihre Rollen in Filmen wie Cabaret und ihre Erfahrungen mit Substanzmissbrauchsstörungen. Sie enthalten Anekdoten wie ihre gleichzeitigen Verlobungen mit Desi Arnaz Jr. und Peter Sellers, während sie mit dem Sänger-Songwriter Peter Allen verheiratet war, ihrem ersten von vier Ehemännern. Minnelli schreibt: „Ich habe das von Mama.“, womit sie auf die Herausforderungen anspielt, die sie von ihrer Mutter geerbt hat. nnDas Debüt-Memoir von Tom Junod, „In the Days of My Youth I Was Told What It Means to Be a Man“, erscheint am 10. März. Es bietet ein detailliertes Porträt von Junods Vater Lou Junod, beschrieben als frauenumgarnender Charmeur, der die Ansichten seines Sohns über Männlichkeit prägte. nnZu den Belletristik-Empfehlungen gehört „Repetition“ von Vigdis Hjorth, übersetzt von Charlotte Barslund, das am 3. März erscheint. Der schmale Roman der norwegischen Autorin folgt einer Schriftstellerin, die über ihre Teenagerjahre und ein verborgenes Familiengeheimnis nachdenkt, das ihre Autonomie einschränkt. nn„Paradiso 17“ von Hannah Lilith Assadi, geplant für den 17. März, basiert auf dem Leben ihres verstorbenen palästinensischen Vaters und stand auf der Longlist für den Women’s Prize in Fiction 2026. Es verfolgt die Reise des Protagonisten Sufien von der Vertreibung vor der Nakba in Safed über Flüchtlingslager, Italien, New York City – wo er eine jüdische Frau heiratet – bis nach Arizona. Assadi porträtiert Sufiens wechselhaftes Wesen mit Zuneigung. nn„Sisters in Yellow“ von Mieko Kawakami, ebenfalls am 17. März, folgt Hana, die der Armut durch die Eröffnung einer Bar namens Lemon mit Kimiko entkommt, nur um auf eine kriminelle Unterwelt zu stoßen. Die Geschichte der Autorin von „Breasts and Eggs“ beleuchtet Teenager, die am Rande der Gesellschaft nach Kontrolle suchen. nn„My Lover, the Rabbi“ von Wayne Koestenbaum verwendet nummerierte Vignetten, um die gemischte Hingabe und Abscheu eines Sprechers gegenüber seinem Liebhaber zu erkunden, und verbindet gelehrte Prosa mit Themen wie Kultur, Sex und Beichte. nn„Down Time“ von Andrew Martin, der dritte Band nach „Early Work“ und „Cool for America“, zeigt 30-jährige Schriftsteller:innen und Lehrer:innen, die mit Trinkproblemen und Beziehungen ringen, während das COVID-Ausbruch 2019 beginnt. nnAbschließend schließt „The Keeper“ von Tana French am 31. März die Cal-Hooper-Trilogie in Ardnakelty, Irland, ab. Die Handlung dreht sich um den Tod einer jungen Frau, der Spaltungen in der Gemeinde, Gerüchte und Anschuldigungen auslöst, mit Frenchs typisch atmosphärischen Beschreibungen des lokalen Lebens.