Wim Wenders hat seinen Film 'Falsche Bewegung' aus dem Jahr 1975 aus dem Verkehr gezogen, nachdem Bedenken hinsichtlich einer Oben-ohne-Szene mit Nastassja Kinski laut wurden, die zum Zeitpunkt der Dreharbeiten 13 Jahre alt war.
Der deutsche Regisseur gab die Entscheidung in einer von der Wim Wenders Stiftung auf Instagram veröffentlichten Stellungnahme bekannt. Er entschuldigte sich direkt bei Kinski und räumte ein, dass sie besser hätte geschützt werden müssen. Kinski reagierte auf ihrem Instagram-Konto und merkte an, dass die öffentliche Debatte trotz ihrer früheren Forderungen erst kürzlich aufgekommen sei. Sie hatte bereits zuvor in Interviews erklärt, dass Wenders sie während ihres ersten Films nicht geschützt habe. Der Film bleibt so lange nicht verfügbar, bis eine einvernehmliche Lösung gefunden wurde, was laut Wenders einen Dialog mit der Deutschen Filmakademie und Kinski erfordert. Er fügte hinzu, dass die Gesellschaft angemessene Wege finden müsse, um mit kontroversen Werken des 20. Jahrhunderts umzugehen.