Frau verdächtigt falschen Alarm in Malmö-Park auszulösen

Eine junge Frau rief die Notdienste an und behauptete, in Pildammsparken in Malmö am 24. Oktober verfolgt worden zu sein. Die Polizei untersuchte den Vorfall zunächst als mutmaßlichen Überfall, doch nun wird sie des groben falschen Alarms verdächtigt. Die Staatsanwaltschaft gibt an, dass Beweise darauf hindeuten, dass der Notruf falsch war.

Am Abend des 24. Oktober gegen 19 Uhr rief eine junge Frau die 112 an und behauptete, in Pildammsparken, dem größten Park Malmös mit 45 Hektar Fläche, verfolgt worden zu sein. Das Gespräch wurde unterbrochen, doch die Polizei fand die Frau und brachte sie ins Krankenhaus. Mehrere Streifenwagen wurden ausgeschickt, Teile des Parks abgesperrt und eine große Polizeieinsatz begann. Der Vorfall wurde zunächst als mutmaßlicher Überfall mit Vergewaltigung oder grober Vergewaltigung untersucht.

Die Untersuchung hat sich nun gewendet. Laut der schwedischen Staatsanwaltschaft gibt es Grund zu der Annahme, dass die Angaben im Notruf falsch waren, und die Frau wurde von dem Verdacht des groben falschen Alarms in Kenntnis gesetzt. «Es sind Informationen aufgetaucht, die Grund zur Annahme geben, dass die Angaben im Notruf falsch waren,» heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

Der Leiter der Polizeierhebung, Håkan Larsson, bestätigt die Verdächtigungen. «Wir sind in dieser Vergewaltigungsuntersuchung so weit fortgeschritten, dass wir diese Frau, die angibt, Opfer gewesen zu sein, nun vom Verdacht des groben falschen Alarms unterrichtet haben,» sagt er zu Aftonbladet. Larsson gibt an, dass die Frau nicht als Opfer einer Vergewaltigung gilt. Sie wurde zweimal als Anzeigeerstatterin in der Vergewaltigungsuntersuchung und einmal im Zusammenhang mit dem falschen Alarm befragt. Die Polizei verweigert Angaben darüber, was genau zu den Verdächtigungen führte.

Die Staatsanwaltschaft hat keine weiteren Details genannt. Der Vorfall hat in Malmö Aufmerksamkeit erregt, wo Pildammsparken ein beliebter Ort ist, doch in der Untersuchung ergeben sich keine Widersprüche über die Quellen hinweg.

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