WM-Auftakt 2026 in Mexiko-Stadt: 19 Festnahmen und 11 verletzte Polizisten

Der Eröffnungstag der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Mexiko-Stadt endete mit 19 Festnahmen und 11 verletzten Polizeibeamten inmitten von Protesten in der Nähe des Estadio Ciudad de México.

Die Behörden der Secretaría de Seguridad Ciudadana meldeten am Freitag, dass vor dem Spiel am Donnerstag zwischen Mexiko und Südafrika vier Personen wegen des Mitführens gefälschter Eintrittskarten festgenommen wurden. Eine Gruppe bewarf die Polizei mit Feuerwerkskörpern und Steinen, was zu acht weiteren Festnahmen führte; vier weitere Personen wurden wegen Sachbeschädigung an öffentlichen Straßen festgesetzt. Alle Personen wurden später wieder freigelassen.

Elf Polizeibeamte wurden bei den Zusammenstößen verletzt, sechs von ihnen mussten mit Prellungen im Krankenhaus behandelt werden. Beim Zócalo Fan Fest, wo 11.000 Einsatzkräfte vor Ort waren, wurden drei Personen festgenommen und 36 gestohlene Mobiltelefone sichergestellt.

Präsidentin Claudia Sheinbaum besuchte das Stadion nicht. Die SSC teilte mit, dass die Sondereinsätze für die kommenden Spiele im Estadio Ciudad de México sowie die Patrouillen in den 16 Stadtbezirken fortgesetzt werden.

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