YouTube-Streams zählen künftig nicht mehr zu Billboard-Charts

YouTube hat angekündigt, dass Streams auf seiner Plattform ab dem 16. Januar 2026 nicht mehr zu den Billboard-Chart-Rankings beitragen. Die Entscheidung resultiert aus einem laufenden Streit darüber, wie werbeunterstützte und Abonnenten-Streams in den Chart-Berechnungen gewichtet werden. Dieser Schritt unterstreicht Spannungen in den Streaming-Metriken der Musikindustrie.

YouTube machte die Ankündigung in einem Blogbeitrag am 17. Dezember 2025 und berief sich auf eine Meinungsverschiedenheit mit der Billboard-Methodik zur Zählung von Streams. Lyor Cohen, globaler Musikchef von YouTube, wies auf Billboards Vorliebe hin, Abonnenten-Streams stärker zu gewichten als werbeunterstützte als das Kernproblem.

Kürzlich passte Billboard seine Regeln an, um solche Bedenken zu adressieren, und setzte einen Abonnenten-Stream gleich mit 2,5 Nicht-Abonnenten-Streams – eine Verschiebung vom vorherigen 3:1-Verhältnis. Trotz dieses Kompromisses bezeichnete Cohen die Formel als „veraltet“ und argumentierte, sie „ignoriere das massive Engagement von Fans ohne Abonnement“. Er betonte, dass Streaming 84 Prozent der Einnahmen aus aufgezeichneter Musik in den USA ausmacht, und plädierte für ein 1:1-Verhältnis, um die Nutzeraktivität besser widerzuspiegeln.

Cohen deutete an, dass das aktuelle System die Bemühungen der Künstler, Fan-Engagement auf YouTube aufzubauen, unterbewertet und potenziell Aktivitäten auf der Plattform entmutigt. Offen bleiben Fragen, ob der Streit auch Definitionen von On-Demand-Streams betrifft, wie Ausschlüsse für Autoplay-Funktionen ähnlich wie bei Spotify.

Als Reaktion erklärte ein Billboard-Sprecher: „Es gibt so viele Wege, wie ein Fan einen geliebten Künstler unterstützen kann, und jeder hat seinen Platz im Musik-Ökosystem. Billboard strebt an, diese Aktivität angemessen zu messen; ausgeglichen durch verschiedene Faktoren einschließlich Verbraucherzugang, Einnahmeanalysen, Datenvalidierung und Branchenrichtlinien. Wir hoffen, dass YouTube es sich anders überlegt und sich Billboard anschließt, um die Reichweite und Beliebtheit von Künstlern auf allen Musikplattformen anzuerkennen und ihre Erfolge durch die Kraft der Fans und ihre Interaktion mit der geliebten Musik zu feiern.“

Diese Entwicklung könnte beeinflussen, wie die Popularität von Künstlern gemessen wird, insbesondere angesichts der riesigen Nutzerbasis von YouTube.

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