Europäisches Parlament
Marine Le Pen legt Zeugnis im laufenden Berufungsverfahren zu RN-Assistenten ab
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Im laufenden Berufungsverfahren vor dem Pariser Berufungsgericht wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Geldern des Europäischen Parlaments durch Mitarbeiter von Front National/Rassemblement National wurde Marine Le Pen am 20. und 21. Januar 2026 befragt. Sie wies Vorwürfe eines „Systems“ der Veruntreuung zurück und hob das frühere Schweigen des Europäischen Parlaments zu den Rollen der Assistenten hervor.
Das Europäische Parlament äußert wachsende Bedenken hinsichtlich US-Einmischungen, einschließlich Sanktionen gegen Persönlichkeiten wie Thierry Breton und Richter Nicolas Guillou. Eine von Nathalie Loiseau geführte Sonderkommission plant eine Sitzung zu dem Thema. Bei der Europäischen Kommission scheint Ursula von der Leyen wegzusehen.
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Im Berufungsprozess um die europäischen Parlamentsassistenten des Front National erklärte Fernand Le Rachinel, der erste befragte Angeklagte, er habe nicht gewusst, dass die Verträge illegal waren. Der 83-jährige ehemalige MdEP erläuterte, seine Assistenten hätten gearbeitet, aber nicht in den richtigen Rahmenbedingungen. Er räumte ein, dass Jean-Marie Le Pen die Einstellungsentscheidungen traf.