Geldpolitik
Banco de la República belässt den Zinssatz einstimmig bei 11,25 % und widersetzt sich damit trotz Spannungen mit der Regierung den Erwartungen einer Anhebung
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In seiner Vorstandssitzung am 1. Mai 2026 hielt die Banco de la República den Leitzins einstimmig bei 11,25 % und überraschte damit Analysten, die eine Anhebung zur Bekämpfung der beschleunigten Inflation erwartet hatten. Finanzminister Germán Ávila nahm an der gesamten Sitzung teil und berichtete von einem konstruktiven Dialog, während die Vorstandsmitglieder die Entscheidung damit begründeten, trotz politischem Druck die Stabilität wahren zu wollen.
Führende Wirtschaftswissenschaftler versammelten sich zu einem vom Egyptian Center for Economic Studies veranstalteten Seminar, um zu erörtern, wie digitale Währungen die globale Finanzlandschaft verändern. Sie hoben die beispiellosen Herausforderungen für die Geldpolitik sowie die Notwendigkeit flexibler regulatorischer Rahmenbedingungen hervor. Die Redner betonten dabei sowohl die Innovationsmöglichkeiten als auch die erheblichen Risiken.
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Einlagenzins im Euro-Raum bei 2,0 Prozent belassen. Trotz sprunghaft steigender Preise und erhöhter Inflationserwartungen verzichtet die EZB auf eine Zinserhöhung. Investoren erwarten nun Schritte ab Juni.
Die Inflation in Kolumbien wird für 2026 auf 4,9 % prognostiziert und verfehlt damit den Zielkorridor der Banco de la República zum sechsten Mal in Folge. Ein Bericht von Corficolombiana schätzt, dass sie 2025 bei 5,2 % endet, etwa auf dem Niveau des Vorjahres, was auf ein Stocken der Desinflation hindeutet. Das Ziel, sich dem 3 %-Niveau anzunähern, wird nun auf 2027 verschoben.
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Die Zentralbank Kubas hat am 18. Dezember 2025 einen dritten offiziellen schwimmenden Wechselkurs von 410 Pesos pro US-Dollar eingeführt, ergänzend zu den bestehenden Kursen von 24 und 120 Pesos. Die Maßnahme soll Fremdwährung vom informellen Markt aufnehmen und schrittweise eine monetäre Einheitung vorantreiben. Offizielle verteidigen die Änderung als verantwortungsvoll, Zweifel an ihrer Wirkung auf die Wirtschaftskrise bestehen jedoch weiterhin.