Front National
Im Berufungsverfahren vor dem Berufungsgericht Paris hat der ehemalige Europaabgeordnete Bruno Gollnisch zugegeben, dass seine Parlamentsassistenten nebenbei für das Front National gearbeitet haben und nicht ausschließlich für ihn. Diese Aussage erfolgt im Fall der Parteihilfskräfte, in dem er beschuldigt wird, 996.000 Euro öffentliche Gelder veruntreut zu haben. Mit 76 Jahren drohen ihm drei Jahre Haft, davon eins fest, eine Geldstrafe von 50.000 Euro sowie fünf Jahre Wahlunwürdigkeit.
Von KI berichtet
Im Berufungsprozess um die europäischen Parlamentsassistenten des Front National erklärte Fernand Le Rachinel, der erste befragte Angeklagte, er habe nicht gewusst, dass die Verträge illegal waren. Der 83-jährige ehemalige MdEP erläuterte, seine Assistenten hätten gearbeitet, aber nicht in den richtigen Rahmenbedingungen. Er räumte ein, dass Jean-Marie Le Pen die Einstellungsentscheidungen traf.