Claire Thomas’ Roman erkundet Schweizer Alpen ohne zu klettern

In ihrem dritten Roman On Not Climbing Mountains untersucht die australische Autorin Claire Thomas die kulturelle und persönliche Bedeutung der Schweizer Alpen durch Vignetten und historische Bezüge. Die Geschichte verfolgt die Erzählerin Beatrice „Bee“ Angst, während sie Trauer inmitten berginspirierter Szenen navigiert. Das Buch greift auf Figuren wie Virginia Woolf und Johanna Spyri zurück, um Themen von Trauer und Verbindung zu betonen.

Claire Thomas’ neuestes Werk On Not Climbing Mountains, erschienen bei Hachette, strukturiert seine Erzählung um Baedeker’s Switzerland, einen Reiseführer aus dem 19. Jahrhundert. Der Roman entfaltet sich in fünf Teilen, die jeweils an Regionen der Schweiz und Umgebung gebunden sind und den Einfluss der Alpen auf Autoren, Wissenschaftler, Historiker und Künstler hervorheben.  Die Protagonistin Beatrice „Bee“ Angst, eine junge Frau, die den kürzlichen Tod ihres Vaters und den lang zurückliegenden ihrer Mutter betrauert, reist entlang der Berge. Ihre Erfahrungen rufen Virginia Woolfs „Moments of Being“ hervor und erfassen flüchtige Verbindungen sowie den erhabenen Trost der Landschaft. Bee findet Inspiration in Jean-Frédéric Schnyders Wartsaal-Serie, 92 Gemälden von Wartehallen Schweizer Bahnhöfe mit Bänken, Wänden, Decken und Uhren.  In einer Szene stößt Bee auf eine Zugwerbung, die besagt: „Life is too beautiful to spend it in a waiting room.“ Doch für Bee summen diese Räume vor Möglichkeiten; sie sinniert „engrossed in the possibilities of the rooms“ und fühlt, als könnte sie „step into a painting at any moment and sit down on one of the chairs.“ Der Roman-Schluss konzentriert sich auf ein Gemälde, das einen Bergblick durch ein Fenster betont und Hoffnung sowie Vorwärtsbewegung symbolisiert. Bee sinniert über ihren Vater: „I could have known more.“  Kindheitserinnerungen an Johanna Spyris Heidi wecken Heimweh, also Nostalgie, nach alpinen Wiesen und einfachen Freuden, obwohl Bee es später als sentimental empfindet. Das Buch verweist auch auf Mary Shelley, die Frankenstein am Genfersee schrieb; James Baldwin, der Go Tell It on the Mountain in Leukerbad verfasste; Patricia Highsmith im Tessin für A Long Walk From Hell; Monique Saint-Hélier in La Chaux-de-Fonds; und Elizabeth von Arnim in Crans-Montana für In the Mountains, wo ihre Cousine Katherine Mansfield zur Tuberkulose-Behandlung weilte und bergreflektierende Geschichten schrieb.  Thomas zitiert Woolfs The Symbol: „The mountain […] is a symbol.“ Der Roman, Thomas’ drittes Werk nach Fugitive Blue (2008, Dobbie Award-Gewinnerin) und The Performance (2021, shortlisted für Christina Stead Prize und longlisted für Miles Franklin Literary Award), stellt Berge als Symbole für Schönheit, Verlust und Potenzial dar.

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