Jessie Diggins und Julia Kern vertreten die USA im Damen-Teamsprint Freestyle bei den Milano Cortina-Spiegeln und jagen eine Medaille in Diggins' letztem olympischen Rennen. Norwegens Johannes Høsflot Klæbo paart mit Einar Hedegård, um das zehnte Karriere-OL-Gold im Herrenwettbewerb zu erringen. Die Wettkämpfe finden am Mittwoch im Tesero-Langlaufstadion in Val di Fiemme, Italien, statt.
Der Damen-Teamsprint Freestyle umfasst 26 Teams über 9 Kilometer, wobei die Finals etwa 18 Minuten dauern sollen. Jedes Zweierteam wechselt sich dreimal auf einer 1,5 km langen Strecke ab. Die Qualifikation besteht aus einer Runde pro Skifahrerin, deren Zeiten kombiniert werden, um die besten 15 Teams weiterzulassen. Die USA treten mit Diggins und Kern an, die bei der WM 2023 Bronze und 2025 Silber gewannen. Dies ist Diggins' Abschiedsrennen, da sie am Saisonende zurücktritt. 2018 in PyeongChang holten Diggins und Kikkan Randall das erste US-OL-Gold im Langlauf in dieser Disziplin, indem sie Norwegen und Schweden überholten. Bei Peking 2022 mit klassischer Technik landeten Diggins und Rosie Brennan auf Platz fünf. Schwedens Jonna Sundling und Maja Dahlqvist wollen Revanche nach dem Silber 2022, als Deutschland vorbeizog. Das schwedische Duo hat mehrmals in Milano Cortina-Events medailiert. Norwegen gewann Gold im Damen-4x7,5 km Staffel und nutzte Schwedens Sturz bei schneereichen Bedingungen. Die Schweizerinnen Nadine Faehndrich und Anja Weber erreichten ein Weltcup-Podium im März 2025. Im Herrenfinale kämpfen 27 Teams 17 Minuten lang. Norwegens Klæbo mit zwei OL-Gold, vier WM-Titeln und sechs Weltcup-Siegen im Teamsprint hat vier Gold hier und insgesamt neun OL-Gold – die meisten aller Zeiten. Ein Sieg ergäbe zehn. Italiens Federico Pellegrino, der nach den Spielen zurücktritt, und Elia Barp wollen die olympische Medaillen-Dürre des Gastgebers beenden, basierend auf Platz zwei im Dezember-Weltcup. Frankreichs Mathis Desloges mit drei Silbern hier und Jules Chappaz zielen auf Bronze. Schweden podiumt oft. Die US-Amerikaner Ben Ogden und Gus Schumacher mit bester OL-Platzierung Sechs hoffen auf Top fünf oder besser, falls Rivalen straucheln. Das FIS-Langlaufkonto schrieb in sozialen Medien: „Es sieht so aus, als ob viele Teams um Medaillen kämpfen könnten 👊🏼“.