Am 10. März bieten die Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 12 Medaillensätze in Para-Alpinkombinationen und Langlauf-Sprintwettbewerben. Athleten aus Italien, Österreich, Deutschland und Debütanten wie El Salvador kämpfen um Gold in Skidisziplinen. Rollstuhl-Curling-Halbfinals und Para-Eishockey-Spiele runden die Action des Tages ab.
Der vierte Tag der Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026, der am 10. März stattfindet, bringt ein volles Programm an Austragungsorten einschließlich des Tofane Alpine Skiing Centre und des Tesero Skiing Stadium. Para-Alpinski geht in die Kombinationswettbewerbe über, die Super-G und Slalom verbinden, mit Medaillen in den Klassen sehbehindert, stehend und sitzend für Männer und Frauen, beginnend um 09:00 CET beim Super-G und 13:00 CET beim Slalom. Para-Langlauf markiert mit dem klassischen Sprint das Debüt der Disziplin und vergibt sechs Goldmedaillen in sitzend (1-km-Strecke), stehend und sehbehindert (1,5 km) für Männer und Frauen, mit Finals ab 13:22 CET. Der Italiener Giuseppe Romele, der diesen Winter sechs Weltcup-Rennen sitzend gewann und in Paris 2024 Triathlon fuhr, jagt eine Heimmmedaille nach seiner Mittelstrecken-Bronze in Peking 2022. Die Deutsche Linn Kazmaier kehrt mit Gold, Silber und Bronze aus dem Langlauf sehbehindert in Peking 2022 stärker zurück: „Ich kann jetzt schneller Ski fahren als vor vier Jahren... jetzt bin ich viel reifer.“ Die österreichischen Geschwister Johannes und Veronika Aigner jagen weiteren Erfolg in der sehbehinderten Alpinkombination. Johannes hat bereits zwei Goldmedaillen, Veronika mit Gold und Silber passt sich der neuen Lotsin Lilly Sammer an, nach der Verletzung ihrer Schwester Elisabeth: „Wenn die Lotsin eine Geschwisterin ist... Wir singen immer im Zimmer, tanzen im Zimmer. Das ist gut.“ Highlights sind die US-Amerikanerin Oksana Masters, die auf ihr Biathlon-Gold im sitzenden Sprint aufbauen will, der Schwede Zebastian Modin, der nach Brian McKeevers Ruhestand auf Gold sehbehindert abzielt, und die Norwegerin Vilde Nilsen als Favoritin stehend. El Salvadors David Chavez und Jonathan Arias machen Geschichte als erste Winterparalympioniken ihres Landes, die vor begrenztem Schneetraining auf Sand trainierten. Rollstuhl-Curling-Mixed-Doubles-Halbfinals stellen China gegen Lettland und die Südkoreanerinnen Hyejin Baek und Yongsuk Lee gegen die USA um 14:35 CET, wobei Baek das Teamwork betont nach dem 10-0-Sieg über Estland. Im Mixed-Team trifft ungeschlagenes China auf Kanada. Para-Eishockey-Vorrunden zeigen Halbfinalisten USA gegen verbessertes China und Kanada gegen Tschechien, nach Worten des US-Amerikaners Jack Wallace: „[China ist] definitiv ein besseres Team... wir müssen bereit sein.“ Kasachstan meldet Athleten wie Anna Grachova bei Frauen sehbehindert und Yerbol Khamitov bei Männern sitzend.