Zum ersten Mal war Zebastian Modins Partnerin Matilda Berg bei seinem Medaillenrennen bei den Paralympics in Val di Fiemme dabei. Nach der Bronzemedaille im Sprint äußerte sie Erleichterung: „Jetzt kann ich aufatmen“. Die Familie, einschließlich der Eltern Anette und Patrik, unterstützt den Skifahrer, der sich möglicherweise in seiner letzten Meisterschaft befindet.
In Val di Fiemme hat sich die Familie um Zebastian Modins Leistungen bei den Paralympics versammelt. Eltern Anette und Patrik haben die Karriere ihres Sohnes seit seinem Debüt in Vancouver 2010 verfolgt, außer in Peking, und beschreiben den Weg als lang und prägend. „Damals war er wie ein Kind. Er macht das die Hälfte seines Lebens und jetzt wird er Vater“, sagt Anette Modin. Matilda Berg, die seit fast acht Jahren mit dem 31-Jährigen zusammen ist, war erstmals vor Ort. Sie beschrieb das Sprintrennen als intensiv: „Es ist unglaublich stark, eine Medaille zu holen. Das sind seine fünften Paralympics.“ Nach der Bronzemedaille im Sprint am Dienstag atmete sie nach einem langen Tag erleichtert auf und stellte fest, dass Modin über viele Jahre ein hohes Niveau gehalten hat. Die Familie saß in den Zuschauerrängen nahe der Ziellinie, umgeben von internationalem Publikum. Berg ermutigte Modin, die Momente zu genießen, da es wahrscheinlich seine letzte Meisterschaft ist. Die Eltern lobten das Finale als besonders nervenaufreibend: „Das war schlimmer als je zuvor“, sagte Anette. Papa Patrik nannte seinen Sohn „unseren Helden“. Am Mittwoch hat Modin noch eine Chance im 10-Kilometer-Klassiker mit Intervallstart. Der Sport hat sich über die Jahre stark entwickelt, und die Familie schätzt die einzigartigen Erlebnisse.