Während die Nominierungen für die Oscars 2025 näher rücken, beschreiben Branchenbeobachter den Wettbewerb als ungewöhnlich ungewiss, ohne klaren Favoriten. Blogs wie Awards Daily fangen die Stimmung einer Saison ein, die von sich wandelnden Narrativen und prominenten Kandidaten wie Timothée Chalamet und Mikey Madison geprägt ist.
Die Oscar-Saison 2025 ist von Unvorhersehbarkeit geprägt, wobei Kommentatoren sie mit „dem Blinden führt den Blinden“ und einem „Ponzi-Schema“ vergleichen, das richtungslos wirkt. Laut Beiträgen auf Awards Daily werden die Nominierungen am Donnerstagmorgen angekündigt und überraschen viele mit ihrem plötzlichen Nahen.
Schreiber reflektieren über die Rolle von Narrativen bei der Bestimmung der Gewinner und ziehen Parallelen zu vergangenen Überraschungen wie Crash, das die Erwartungen nach Oppenheimer enttäuschte, oder Everything Everywhere All at Once nach No Country for Old Men. Eine Analyse bemerkt: „Für jeden Oppenheimer gibt es einen Crash“, was unterstreicht, wie dramatisch der Schwung umschlagen kann.
Aufstrebende Favoriten umfassen Timothée Chalamet, der „einen Höhepunkt in seiner Preis-Trajektorie erreicht“ und soziale Medien sowie Kampagnen vor den Golden Globes dominiert. In der Kategorie Beste Hauptdarstellerin gilt Mikey Madison als „die zu verlieren“, obwohl Schmähkampagnen und Kontroversen ein Risiko bleiben, während die Saison intensiver wird.
Diskussionen previewen auch Golden-Globe-Entscheidungen und heben starke Ensembles und Regisseure hervor, wobei das Rennen als „bedürftig eines Favoriten“ beschrieben wird, der dieses Wochenende auftauchen könnte. Insgesamt wirkt die Saison dünn besetzt, mit weniger herausragenden Filmen als in Vorjahren, was zu Spekulationen über Überraschungskandidaten in den finalen Vorhersagen führt.