Abramorama erwirbt Rechte an der Dokumentation 'American Agitators' für Nordamerika

Abramorama hat sich die nordamerikanischen Kinoverwertungsrechte für 'American Agitators' gesichert, eine Dokumentation von Regisseur Raymond Telles über das Leben und Wirken des Community-Organizers Fred Ross Sr. Der Film startet am 1. Mai im Quad Cinema in New York City, gefolgt von einem Kinostart in den gesamten USA und Kanada. Erzählt wird die Dokumentation von Luis Valdez; sie enthält zudem Kommentare von Persönlichkeiten wie Dolores Huerta, Nancy Pelosi und Robert F. Kennedy Sr.

'American Agitators' beleuchtet, wie Fred Ross Sr. über Jahrzehnte hinweg Gemeinschaften gegen Segregation, für Wahlrechte und in Arbeiterbewegungen mobilisierte. Die Dokumentation befasst sich auch mit zeitgenössischen Organisatoren, die seine Bemühungen für faire Löhne, Arbeitnehmerrechte und gegen Ungleichheit fortführen. Fred Ross Jr., der das Werk seines Vaters weiterführt, tritt im Film gemeinsam mit Stimmen wie Satsuki Ina, Dale Minami, Eliseo Medina, Jessica Govea, Herman Gallegos und Ed Roybal auf. Ross Sr. bildete César Chávez und Dolores Huerta aus, die 1962 die Gewerkschaft United Farm Workers gründeten, wobei neuere Berichte Vorwürfe gegen Chávez erhoben haben, die jedoch in keinem Zusammenhang mit den Leistungen von Ross stehen. Als Beispiele dienen die 'Fight for $15'-Kampagnen in Atlanta sowie ein 2023 in Oakland durch nach Ross-Methoden inspirierte Strategien ausgehandelter Lehrertarifvertrag. Karol Martesko-Fenster, CEO und Präsidentin von Abramorama, erklärte: „American Agitators ist eine eindrucksvolle Erinnerung daran, dass der Kampf für Gerechtigkeit und Gleichheit niemals endet. Er wird von einer Generation an die nächste weitergegeben. Raymond Telles hat einen zutiefst bewegenden Film geschaffen, der die visionäre Arbeit von Fred Ross Sr. mit den dringenden Bewegungen von heute verknüpft. Wir sind stolz darauf, diese Geschichte dem nordamerikanischen Publikum näherzubringen.“ Regisseur Raymond Telles erklärte: „Fred Ross Sr. verbrachte sein Leben damit zu beweisen, dass gewöhnliche Menschen, wenn sie organisiert sind, die Welt verändern können. Die Arbeit an diesem Film war eine tiefgreifende Erinnerung daran, dass die von ihm begonnene Arbeit — der Kampf gegen Segregation, die Ausweitung von Wahlrechten, die Stärkung von Arbeitnehmern — heute noch immer fortgesetzt wird, in Atlanta, in Oakland und in Gemeinden im ganzen Land. Ich hoffe, die Zuschauer verlassen das Kino mit dem Wunsch, selbst zu Agitatoren zu werden.“ Der Film wurde von Telles und Olivia Heffernan David Telles produziert, mit John Heffernan und Margo Feinberg als ausführenden Produzenten. Die Kameraführung lag bei Vicente Franco und Daniel Telles, der Schnitt bei Angela Reginato, die Filmmusik stammt von Mark Adler und die Archivproduktion verantwortete Kenn Rabin.

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