Fidel Castros Tochter feiert Premiere ihrer Kuba-Dokumentation beim Miami Film Festival

Alina Fernández Revuelta, die Tochter von Fidel Castro, nahm an der Weltpremiere des Dokumentarfilms 'Revolution’s Daughter' beim Miami Film Festival teil. Der Film beleuchtet ihre Flucht aus Kuba und die Erfahrungen anderer kubanischer Exilanten. Während einer Fragerunde nach der Vorführung bezeichnete sie die kommunistische Herrschaft in Kuba als ein 'bizarres Experiment'.

Der Dokumentarfilm 'Revolution’s Daughter' feierte am Freitagabend im Rahmen des Miami Film Festivals im Koubek Center seine Weltpremiere. Der von Thaddeus D. Matula inszenierte und produzierte Film stellt Fernández Revuelta in den Mittelpunkt, die 1993 mithilfe einer Verkleidung und gefälschter Papiere aus Kuba floh. Sie fungiert gemeinsam mit den Produzenten John Martinez O’Felan, Joe Lamy, Allen Gilmer und Javier Gonzalez als ausführende Produzentin. Matula berichtete, dass Fernández Revuelta zunächst gezögert habe, aber aufgrund seiner Beteiligung einer Mitwirkung zustimmte, wobei er betonte, dass der Film mehrere Stimmen der kubanischen Diaspora einfängt und nicht nur ihre eigene. Er enthält Reflexionen der Sängerin Gloria Estefan, des Dichters Ricardo Pau-Llosa, des Künstlers José Bedia, der verstorbenen Wissenschaftlerin Margarita Cano, des Dramatikers Nilo Cruz und des Komikers Bonco Quiñongo über Kubas kulturellen Reichtum inmitten der politischen Unterdrückung unter der Herrschaft Castros. In der Fragerunde bezeichnete Fernández Revuelta die 67 Jahre unter kommunistischer Herrschaft in Kuba als 'absurd' und verglich sie mit einer langwierigen Französischen Revolution. Sie lobte Außenminister Marco Rubio dafür, dass er auf die Krisen Kubas aufmerksam macht, darunter den wirtschaftlichen Zusammenbruch, Stromausfälle und Ölknappheit nach den Maßnahmen der Trump-Administration gegen den Venezolaner Nicolás Maduro. Produzent Allen Gilmer wies auf Pläne für einen Biopic über das Leben von Fernández Revuelta hin und hob den wirtschaftlichen und künstlerischen Erfolg kubanischer Exilanten in den Vereinigten Staaten hervor. Der Film wird am 18. April erneut auf dem Festival gezeigt und wird auf weiteren Festivals weltweit zu sehen sein.

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