Díaz-Canel bekräftigt in Interview Bereitschaft zur Verteidigung der Revolution

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel erklärte in einem Interview mit Pablo Iglesias, er sei bereit, sein Leben für die Revolution zu geben, und erläuterte dabei die Auswirkungen der US-Blockade sowie die Bemühungen um Energiesouveränität.

Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Präsident der Republik, gab kürzlich dem spanischen Politikwissenschaftler Pablo Iglesias Turrión auf der digitalen Plattform Canal Red ein Interview, das in der Sendung Mesa Redonda ausgestrahlt wurde. Vom Palast der Revolution in Havanna aus sprach Díaz-Canel über die aktuelle Lage Kubas, die durch die von den Vereinigten Staaten verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade geprägt ist.

Díaz-Canel erklärte, dass die Verschärfung der Blockade seit 2019, einschließlich der Anwendung von Titel III des Helms-Burton-Gesetzes und der Aufnahme Kubas in die Liste der Länder, die angeblich den Terrorismus unterstützen, zu einer finanziellen und energetischen Verfolgung geführt habe. „Seit drei Monaten haben wir keinen einzigen Tropfen Treibstoff ins Land bekommen“, stellte er fest, was zu Stromausfällen sowie Engpässen bei Lebensmitteln, Medikamenten und im Transportwesen führe.

Angesichts dieser Herausforderungen hob der Präsident den „kreativen Widerstand“ hervor: die Entwicklung kubanischer COVID-19-Impfstoffe (drei von fünf Kandidaten), Beatmungsgeräte sowie gemeinschaftliche Anpassungen wie Gemeinschaftsküchen und elektrische Dreiräder. Im Energiebereich installierte Kuba im vergangenen Jahr 1.000 MW an Photovoltaik-Parks, wodurch die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von 3 % auf 10 % gesteigert wurde.

Zum Dialog mit den USA bestätigte er Gespräche mit Vertretern des Außenministeriums, die durch internationale Vermittler erleichtert und von Armeegeneral Raúl Castro geleitet wurden. „Wir sind bereit, eine zivilisierte Beziehung zwischen Nachbarn aufzubauen“, sagte er, jedoch ohne Bedingungen, die die kubanische Souveränität beeinträchtigen.

Abschließend betonte Díaz-Canel die Verteidigungsbereitschaft: „Wir würden unser Leben für die Revolution geben“, wobei er sich auf einen viralen Kommentar des Liedermachers Silvio Rodríguez bezog.

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